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Breite Straßen, aber auch viel Grün: Für den Bereich um die Waakirchner Kirche will der Gemeinderat einen Ortsentwicklungsplan erstellen. Der uralte Bebauungsplan wurde förmlich aufgehoben.

Alter Bebauungsplan aufgehoben 

Wie soll Waakirchens Mitte künftig aussehen?

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Waakirchen - In Waakirchens Mitte rund um die Kirche gibt's noch viel Grün. Etliche Grundstücke gehören der Gemeinde selbst. Was hier entstehen soll, ist ungeklärt. 

Die Entwicklung des Ortes regeln, das wollten die Waakirchner Gemeinderäte schon 1976. Damals entstand ein Bebauungsplan, der das gesamte Ortsgebiet umfasste. Allerdings fehlte dem Planungsinstrument die Klarheit, manche Festsetzungen widersprachen sich sogar. Unzählige Male wurde der Plan geändert – aber jetzt ist Schluss.

Mit einem einstimmigen Votum beerdigte der Gemeinderat den Uralt-Plan, der sich als Dinosaurier erwies: nicht zu retten. Das heißt: Über Bauvorhaben wird ohne Bebauungsplan auf Grundlage des allgemein geltenden Baurechts entschieden. Das heißt aber nicht, dass die Gemeinde die Ortsentwicklung nicht mehr regeln will. Ganz im Gegenteil: Der Kern Waakirchens rund um die Kirche wird einer sehr genauen Betrachtung unterzogen. Auch auf Empfehlung von Kreisbaumeister Werner Pawlovsky erarbeitet der Gemeinde einen Ortsentwicklungsplan für das Zentrum, in dem es noch einige grüne Flächen gibt. Dies wird die Aufgabe des Ortsplanungsausschusses sein, der sich vor einigen Jahren gegründet hat. 

„Das sollten wir jetzt zügig vorantreiben“, erklärte Andreas Hagleitner (FWG) im Gemeinderat. Man rede ja schon sehr lange über die Absicht, das Projekt Ortsentwicklungsplanung voranzutreiben. Dies soll nun geschehen. Bürgermeister Sepp Hartl (FWG) kündigte an, er werde in absehbarer Zeit eine Sondersitzung zu diesem Thema einberufen. Ein ganz besonderes Augenmerk wird dabei auf dem Bäckervoitl-Anwesen gleich neben der Waakirchner Kirche liegen. Die Gemeinde hat den ehemaligen Bauernhof und die zugehörigen Grundstücke im April 2010 erworben. 

Ein Bebauungsplan wird auch für den Bereich um das Autohaus Weingärtner erstellt. Letzteres hat der Gemeinderat schon beschlossen.

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