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Wegen Umbau: Der Platz der Eisratzn ist derzeit nicht nutzbar. Die Arbeiten im Vereinsheim sind im vollen Gange. 

Dach kann noch nicht aufgestellt werden

Umbau zwingt Eisratzn zur sportlichen Pause

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Eigentlich hätte die Überdachung des Schaftlacher Eisplatzes noch im Spätherbst erfolgen sollen. Das war wegen des frühen Wintereinbruchs nicht möglich. Jetzt hat der Sportbetrieb Pause.

SchaftlachDer frühe Winter hat die Schaftlacher Eisratzn eiskalt erwischt. Eigentlich wollten sie das Dach für ihren Platz noch im späten Herbst aufstellen. Das klappte nicht mehr, Genehmigungen ließen auf sich warten. Dann kam der Schnee, und seitdem ist das Eis nicht mehr gewichen. Heißt: Obwohl die Fläche längst fertig vorbereitet ist, kann die beauftragte Firma das Dach und den zugehörigen Wetterschutz in dieser Saison nicht mehr errichten. Der Sportbetrieb hat damit Pause. „Das geht halt jetzt einfach nicht anders“, erklärt der Eisratzn-Vorsitzende Richard Hacklinger.

Trotzdem wird auf der Anlage der Eisratzn derzeit viel Schweiß vergossen. In Eigenarbeit bauen die Aktiven ihr Vereinsheim um. Das ist innen derzeit nicht

wiederzuerkennen: Die Ehrenamtlichen haben das Gebäude für den Umbau nahezu entkernt. Das ist nötig, um behindertengerechte Toiletten einzubauen und die Gaststube zu vergrößern. Aktuell hält der Verein nur eine Mini-Stube für die Helfer warm.

Nach Abschluss der Arbeiten wird im Vereinsheim Platz für rund 90 Besucher sein. Zuvor konnten dort maximal 50 Leute sitzen. „Und da war’s schon eng“, meint Hacklinger. Bis zum Frühsommer, schätzt er, wird es bis zur Wiedereröffnung dauern. „Mai oder Juni“.“

„Wir schauen, dass wir alles selbst machen können“, erklärt Albin Rausch. Er ist fast jeden Tag auf der Baustelle, werkelt unermüdlich. Er hätte den Sportbetrieb gerne zumindest teilweise aufrecht erhalten, scheiterte aber bislang an der Witterung. „Wir haben es mit zwei Bahnen zum Hobby-Schießen versucht“, berichtet Hacklinger. „Aber jetzt ist halt Bauphase.“

Wie berichtet, entsteht auf dem Schaftlacher Platz ein Leistungszentrum für Stockschützen aus der gesamten Region. Für die Finanzierung sorgt die Hubertus-Altgelt-Stiftung. Der Stiftung liege vor allem der Bereich Inklusion sehr am Herzen, erklärt Anton Lentner als ihr Vertreter. In die Planung und Ausführung sei die Stiftung durchgehend eingebunden. „Wir arbeiten in gutem Verständnis zusammen“, erklärt Lentner. Die Stiftung fördert das Leistungszentrum mit einem Betrag von insgesamt 250 000 Euro.

Überdacht wird der gesamte Platz, der 36 mal 28 Meter groß ist. Die Poller, in denen die Stützen gesetzt werden, sind schon montiert, den alten Asphalt haben die Eisratzn abgetragen.

Mit der Möglichkeit, unabhängig von Regen, Schnee und Sturm zu trainieren, bricht für die Stockschützen eine neue Ära an. Nicht nur für die Schaftlacher, sondern für Sportsfreunde aus der ganzen Region. Auch Menschen mit Behinderung spielen seit Langem schon begeistert mit und sind auch bei Wettbewerben mit Feuereifer dabei.

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