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Spatenstich mit Markus Hoppe (6.v.l.).

„Wir wollen das Tor zu Waakirchen sein“

Spatenstich für eigene Brauerei: Jetzt legt Hoppe richtig los

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Endlich kann Markus Hoppe loslegen: Am Donnerstag setzte der erfolgreiche Jungbrauer den ersten Spatenstich für seine neue Brauerei in Waakirchen. Da war die offizielle Genehmigung erst einige Tage alt.  

Waakirchen - Im Beisein von Bürgermeister Sepp Hartl, des Planers Thomas Schmidt, einiger Handwerker und Gäste rammte Markus Hoppe am Donnerstagnachmittag offiziell den ersten Spaten in das Grundstück am Waakirchner Ortseingang, Richtung Bad Tölz. Dort soll in den kommenden Monaten nicht nur eine nagelneue Produktionsstätte fürs Hoppe-Bier aus dem Boden wachsen, sondern auch eine Gaststätte mitsamt Biergarten. „Ich bin extremst erleichtert, da fällt eine riesige Last von mir“, sagte Hoppe mit Blick auf den Baubeginn.

Um schnellstmöglich loslegen zu können, hat Hoppe im Vorfeld ein wenig gepokert. Noch ehe er die amtliche Genehmigung in Händen hielt, beauftragte er die Baufirmen und machte die Finanzierung für sein Vorhaben fix. Auch bei der Baumaßnahme selbst hat sich der Waakirchner einen klaren Zeitplan gesetzt. Die Produktionsstätte soll als Erstes fertig sein und noch vor Weihnachten in Betrieb gehen. Dann wird das Bier des Waakirchners, der bislang in gemieteten Räumen in Grafing braute, endlich in seiner Heimatgemeinde hergestellt. Im kommenden Frühjahr oder Sommer, so das Ziel Hoppes, soll dann auch die Gastronomie eröffnen.

„Wir wollen künftig das Tor zu Waakirchen sein“, sagte der Jungbrauer am Donnerstag voller Euphorie. Die Unterstützung durch die Gemeinde und das Landratsamt in der Genehmigungsphase bezeichnete Hoppe, der durch seine Spezialbiere wie Wuida Hund und Wuide Hehna bekannt geworden ist, als „phänomenal“. Insgesamt 13 Monate hat das Verfahren inklusive Änderung des Flächennutzungsplans und Bebauungsplan-Aufstellung gedauert. „Für mich persönlich war das natürlich zu langsam“, meinte der junge Bauherr augenzwinkernd. „Aber im Vergleich zu anderen Vorhaben dieser Größenordnung ist es sehr schnell gegangen.“

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