Großeinsatz mit Sprengstoffkommando

Waakirchner fährt mit Granate zur Polizei

Waakirchen - Ein Waakirchner spazierte mit einer 14 Zentimeter langen Mörsergranate in die Holzkirchner Polizeidienststelle. Er hatte sie in seinem Keller gefunden.

Mit einer 14 Zentimeter langen Mörsergranate in der Hand spazierte ein 72-Jähriger aus Waakirchen am Dienstag gegen 10 Uhr in die Dienststelle der Holzkirchner Polizei. Der Mann hatte den Sprengkörper beim Ausräumen seines Kellers gefunden. Vermutlich hatte sie sich im Besitz seines verstorbenen Vaters befunden. Die Polizeibeamten alarmierten die Technische Sondergruppe des Bayerischen Landeskriminalamts. Die Experten nahmen die aus dem Zweiten Weltkrieg stammende Mörsergranate mit zu ihrer Dienststelle. 

Im Lauf des Nachmittags gaben sie Entwarnung: Der Sprengstoff war aus der Granate bereits entfernt worden. Somit handelte es sich um eine leere Hülse. die als Munitionsschrott der Vernichtung zugeführt wird. Die Polizei hat ihrem Bericht die Bitte hinzugefügt, Funde von Munition, Waffen und ähnlichen Gegenständen den örtlichen Polizeidienststellen zu melden und nicht selbstständig zu transportieren. Die Gefährlichkeit der Gegenstände lasse sich schlecht einschätzen, darum solle kein Transport erfolgen. Letzterer könnte auch zu strafrechtlicher Verfolgung führen.

jm

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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