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Luitpold Grabmeyer stellt sich dem Gemeinderat vor

Waakirchner Wohnbaugesellschaft beruft Vorstand 

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Die Waakirchner Wohnbaugesellschaft stellt sich neu auf. Sie hat einen Vorstand berufen. Es handelt sich um Luitpold Grabmeyer, der sich am Dienstag dem Gemeinderat vorstellt. 

WaakirchenKnapp drei Jahre nach ihrer Gründung stellt sich die Wohnbaugesellschaft Waakirchen (WBW) neu auf. Das Kommunalunternehmen hat einen Vorstand berufen. Es handelt sich um Luitpold Grabmeyer, Kommunalkundenbetreuer der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee, der auch als Geschäftsführer des Sport und Tourismuscenters Irschenberg, aktiv ist.

Luitpold Grabmeyer

 Wie seine Arbeit in Waakirchen aussehen wird, erläutert Grabmeyer bei der öffentlichen Sitzung des Waakirchner Gemeinderates am Dienstag, 19. Juni, ab 19 Uhr im Sitzungssaal.

„Wir müssen die WBW weiterentwickeln“, sagt Bürgermeister Sepp Hartl (FW). Es warten große Aufgaben. Wie berichtet, plant die Gemeinde ein soziales Wohnprojekt in Waakirchen. Aktuell ist das Projekt noch in der Schwebe: Die Realisierung hängt in erster Linie davon ab, wie viel Förderung der Freistaat gewährt. Ins Auge gefasst ist der Bau von vier Wohn- und Geschäftshäusern sowie einer Tiefgarage. Es sollen 28 bezahlbare Wohnungen entstehen. Die Gemeinde will das Projekt über ihr KU in eigener Regie verwirklichen.

Geführt wurde die WBW bisher allein von einem Verwaltungsrat, der aus Gemeinderäten besteht. Vorsitzender ist Andreas Hagleitner (FW) , der derzeit wegen eines Grundstücksgeschäft mit der Gemeinde in der Schusslinie steht. Auch im Gemeinderat war die WBW bei der Gründung umstritten. Der Beschluss fiel Ende 2015 mit 14:6 Stimmen. Im ersten Jahr arbeitete das Vorstandsteam ohne Entlohnung, inzwischen wird ein Ausgleich für die ehrenamtliche Arbeit bezahlt, der sich an der Entschädigung für Gemeinderäte bemisst. Das sind 35 Euro pro Sitzung – und pro Stunde für besondere Aufgaben.

Die Entscheidung, zur Entlastung des Verwaltungsrats einen Vorstand zu berufen. stand schon länger im Raum. Nun ist sie in einer Sitzung der WBW gefallen. Zu welchen Modalitäten Grabmeyer für die WBW tätig ist, soll im Gemeinderat erläutert werden.

Geleistet hat das Kommunalunternehmen schon viel. Ein Jahr nach der Gründung wurden zwei Ziegelhäuser mit acht Wohnungen in Schaftlach eingeweiht. Hier sind Geflüchtete untergebracht. Der Mietvertrag mit dem Landratsamt läuft zehn Jahre lang. Danach kann die Gemeinde selbst über die Häuser verfügen. Das zweite Projekt war die Sanierung des alten Bahnhauses mit fünf Wohnungen in Schaftlach. Die Gemeinde hatte es im Dezember 2016 günstig erwerben können. Seit Ende 2017 sind die Wohnungen vermietet.

Rubriklistenbild: © Thomas Plettenberg

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