+
Endlich steht es: Der neue Kletterspaß an der Aurikelstraße ist nur ein Segment des gelieferten Mammutgeräts. Das zweite Segment erfreut die Kinder in Marienstein.

Jetzt reicht's für zwei Spielplätze

Zu groß: Gemeinderat lässt riesiges Klettergerüst halbieren

  • schließen

Waakirchen - Endlich: Der Abenteuerspielplatz in der Aurikelstraße ist fertig. Die Arbeiten haben so lange gedauert, weil die Gemeinde vor einem ungewöhnlichen Problem stand.

Das Warten hat sich gelohnt: Den Spielplatz an der Aurikelstraße in Waakirchen hat die Gemeinde neu bestückt. Auslöser war der Wunsch von Müttern, dem Platz zu neuer Attraktivität zu verhelfen.

Bürgermeister Sepp Hartl ging daraufhin in die Vollen und orderte einen echten Kindertraum: ein Gerät mit Hängebrücken, Turm und vielen Kraxelmöglichkeiten. „Das hat gut 25 000 Euro gekostet“, erklärt Hartl. Es konnte allerdings nicht einfach vom Bauhof aufgestellt werden. Ein solches Riesentrumm bracht Fundamente. Und damit alles TÜV-gerecht ist, war auch noch der Einsatz einer Baufirma erforderlich. Die wiederum stieß buchstäblich an Grenzen.

„Der Platz war zu klein für das Spielgerät“, erklärt Hartl. Letztlich fand sich eine unkonventionelle Lösung: Der riesige Kindertraum wurde in zwei Segmente aufgeteilt. Eines wurde auf einem Spielplatz in Marienstein aufgestellt, das zweite an der Aurikelstraße. All das kostete ziemlich viel Zeit. Damit die Kinder den Spielplatz in den Sommerferien nutzen können, setzte Hartl in Sachen Begrünung auf die schnelle Lösung. Statt wie üblich Wiese anzusäen, ließ der Rathauschef Rollrasen verlegen. Somit konnte der sehnlichst erwartete neue Abenteuerspielplatz endlich eröffnet werden – zur Freude der Kinder und ihrer Eltern.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Philipp Lahm will Abstand gewinnen - Zuhause am Tegernsee
Nach seinem spektakulären Karriere-Ende beim FC Bayern München wird Philipp Lahm immer wieder über seine Zukunft befragt. Doch der will erstmal ausspannen - daheim am …
Philipp Lahm will Abstand gewinnen - Zuhause am Tegernsee
Diese Gäste kommen zweimal im Jahr nach Wiessee - seit 1986
Elke Wolff und Lebenspartner Ingo Gäbel aus Arnsberg besuchen zum 50. Mal den Tegernsee. Das wird mit einer Ehrung belohnt - und die Gäste haben auch einiges zu erzählen.
Diese Gäste kommen zweimal im Jahr nach Wiessee - seit 1986
Söder testet Gratis-Schifffahrt am Tegernsee
Gratis an Bord gehen mit der TegernseeCard: Das soll den Verkehr entlasten und für die Seenschifffahrt ein Erfolg werden. Am Montag kam Markus Söder zum Info-Besuch.
Söder testet Gratis-Schifffahrt am Tegernsee
Drei Bootshütten in St. Quirin aufgebrochen - Polizei hat Spur
Gleich drei Bootshütten haben Unbekannte in St. Quirin aufgebrochen und dabei unter anderem zwei Boote geklaut. Gleich in der Nähe hat die Polizei einen interessanten …
Drei Bootshütten in St. Quirin aufgebrochen - Polizei hat Spur

Kommentare