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Zufahrt bei Sixt-Anwesen in Schaftlach beanstandet

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Von: Christina Jachert-Maier

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Ein neues Anwesen ist auf dem Sixt-Gelände bei Schaftlach entstanden. Nachträgliche Änderungswünsche wollte der Bauausschuss aber nicht genehmigen.
Ein neues Anwesen ist auf dem Sixt-Gelände bei Schaftlach entstanden. Nachträgliche Änderungswünsche wollte der Bauausschuss aber nicht genehmigen. © Thomas Plettenberg

An Stelle des alten Bauernhofs der Familie Sixt bei Schaftlach ist ein neues Anwesen entstanden. Nachträgliche Änderungswünsche der Sixt-Erben hat der Waakirchner Bauausschuss jetzt aber abgelehnt.

Waakirchen – Der alte Bauernhof in Staudach, einem Weiler bei Schaftlach, war einst Ferienwohnsitz des Ehepaars Hans und Erika Sixt, bekannt als Autovermieter. Die beiden haben ihre letzte Ruhe auf dem Schaftlacher Friedhof gefunden. Ihre Erben haben auf dem im Außenbereich befindlichen Grundstück ein neues Anwesen mit Tiefgarage errichtet. Der Waakirchner Bauausschuss befasste sich jetzt mit einem Änderungsantrag, eingereicht von Konstantin Sixt. Er fand jedoch keine Zustimmung.

Zufahrt wurde ohne Genehmigung errichtet

Abgelehnt wurde der Antrag vor allem wegen einer geplanten Lärmschutzwand und einer Einfriedung, die nach Ansicht der Gemeinde den Vorgaben nicht entsprechen. Moniert wurde auch eine bereits geschaffene Zufahrt. „Die war in den bisherigen Plänen nicht enthalten“, erklärte Bauamtsleiter Christoph Marcher. Heißt: Sie wurde ohne Genehmigung errichtet. Die beanstandete Zufahrt ist nun in der Tekturplanung berücksichtigt, die der Bauausschuss aber geschlossen abgelehnt hat. Dies bedeutet noch nicht, dass der Bauherr die Zufahrt wieder beseitigen muss und die Lärmschutzwand nicht errichten darf. Die Entscheidung über die Genehmigung der Änderungen liegt beim Landratsamt Miesbach als Genehmigungsbehörde.

jm

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