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Gebirgsschützen vor großer Herausforderung

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Hauptmannschaft Gebirgsschützen Waakirchen
Die Waakirchner Gebirgsschützen organisieren das Alpenregionstreffen 2016. © KN

Waakirchen - Die Gebirgsschützen Waakirchen stehen mit dem Alpenregionstreffen 2016 vor einer großen Herausforderung. Die Kompanie setzt daher auf eine bewährte Hauptmannschaft.

Das Alpenregionstreffen am 2. und 3. Juli 2016 in Waakirchen dominierte die Generalversammlung der Gebirgsschützen-Kompanie. „Wir haben nicht wenig Arbeit in Aussicht“, kündigte Hauptmann Martin Beilhack den über einhundert Schützen im Pfarrheim an. Zum wiederholte Male bat er um finanzielle und tatkräftige Hilfe bei den anstehenden Vorbereitungen und nahm Anregungen auf. Auch Schriftführer Herbert Stubenrauch vermittelte durch seinen Jahresbericht mit Schwerpunkt auf dem Schützen-Treffen, das im Südtiroler Niederdorf stattfand: Die Organisation für Tausende zu stemmen, wird eine Herausforderung für die derzeit 390 Mitglieder.

Dagegen waren die 63 Ausrücktermine von 2014 eine leichte Übung. Dazu zählten der Patronatstag in Miesbach, Bataillons- oder Gautreffen, Jahrtage, Leonhardi, Fronleichnamsprozessionen, Andachten und Feste, der Besuch von Kameraden bei Geburtstagen, Hochzeiten oder Beerdigungen. Kopfzerbrechen bereitet dem Vorstand der eigentlich begrüßenswerte steigende Zuspruch beim Totengedenken an Heiligabend. Sowohl wegen der nicht beliebig erweiterbaren Lautsprecheranlage als auch wegen der organisatorischen und rechtlichen Probleme für umfangreichere Straßensperrungen als bisher. Auch hieraus wollen Martin Beilhack und seine Mitstreiter für 2016 Lehren ziehen. Abgesehen vom Ansehen der Kompanie soll auch die Kasse keinen Schaden nehmen. „Wir wollen natürlich nicht wie manche andere draufzahlen,“ gab sich der Hauptmann zuversichtlich, nachdem Kassier Rudolf Motzet über gesunde Finanzen berichtet und die Revisoren Max Mair und Richard Hiergeist alles abgesegnet hatten.

Den deutlichen Appell, nicht nachzulassen, richtete Beilhack auch bezüglich der Teilnahme an den Schießterminen mit Karabiner, Kleinkaliber oder Vorderlader an die Mitglieder. „Wir sind die Wenigen, die in der Öffentlichkeit Waffen führen dürfen. Übt deshalb fleißig und passt vor allem gut auf die Waffen auf,“ mahnte der Hauptmann unisono mit Schützenmeister Manfred Münzlochner, der sich über gute Beteiligungen und Platzierungen bei verschiedenen Schießterminen freute.

Dass die Gebirgsschützen Aktivität zu würdigen wissen, zeigten die Ehrungen, bei denen der Hauptmann, sein Stellvertreter Alfred Finger und Bundesadjutant Günther Zieglmeier eine Reihe verdienter Kameraden auszeichneten. Ebenfalls als Anerkennung zu verstehen waren die Neuwahlen. Sie liefen unter der Leitung von Bürgermeister Sepp Hartl zügig ab, bestätigten die gesamte Führungsriege für die kommenden drei Jahre und damit auch die Planung für das Alpenregionstreffen 2016 in Waakirchen.

Folgende Hauptmannschaft ist für die nächsten drei Jahre aktiv: Martin Beilhack; Hauptmann-Stellvertreter und Salutzug-Führer: Alfred Finger; Kassier: Rudolf Motzet; Schriftführer: Herbert Stubenrauch; 1. Schützenmeister: Manfred Münzlochner; 2. Schützenmeister: Georg Moosrainer; 1. Fähnrich: Josef Zirn; 2. Fähnrich: Richard Sippl; 3. Fähnrich: Winfried Albertshauser; Zeugwart: Peter Schweiger; Kassenprüfer: Max Mair und Richard Hiergeist.

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