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Für Glasfaserkabel zur Sutten will die Gemeinde immerhin schon mal leere Rohre legen.

In der Sutten schaut's duster aus

Wann kommt schnelles Internet nach Rottach-Egern?

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Rottach-Egern – Während andere Gemeinden im Landkreis den Breitbandausbau massiv vorantreiben, passiert in Rottach-Egern erstmal nichts. Muss laut Gemeinde auch nicht sein.

Doch das muss auch gar nicht sein, wie Geschäftsleiter Gerhard Hofmann im Gemeinderat erklärte. „Die Telekom wird die meisten Defizitbereiche bis 2017 selbstständig auf 30 MBit ausbauen“, sagte er. Das habe eine Analyse der Beratungsfirma Corwese ergeben. Die Gemeinde könne sich damit nicht am staatlich geförderten DSL-Ausbau beteiligen. „Eine Ausschreibung ist nicht möglich“, erklärte Hofmann.

Bislang ausgenommen von den Telekom-Plänen sind 53 Haushalte an der Sonnenmoos-Straße. Hier surfen die Anwohner aber bereits mit 16 MBit im Netz, ein Ausbau durch die Gemeinde wäre daher laut Corwese unverhältnismäßig teuer. Zudem sei eine Aufrüstung durch einen kommerziellen Betreiber in zwei bis drei Jahren realistisch, fügte Bürgermeister Christian Köck (CSU) hinzu.

Zappenduster in Sachen Internet schaut’s dagegen im gesamten Suttengebiet aus. Hier wird die Gemeinde selbst aktiv. Im Zuge der Straßensanierung werde man Leerrohre für Glasfaserkabel verlegen lassen, erklärte Hofmann. Später werde die Gemeinde die Infrastruktur dann einem Netzbetreiber kostenpflichtig überlassen.

„Könnte sich da nicht gleich das E-Werk dranhängen?“, hakte Anastasia Stadler (CSU) nach. Aktuell werde die Sutten noch von E.ON mit Strom versorgt. Köck winkte ab. Die Kosten für den Leitungsbau könne die Gemeinde nicht tragen. „Für die Stromkabel müssten wir tiefer graben.

sg

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