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Hart zur Sache ging es beim FC Pipinsried gegen den TSV Landsberg.

Bayernliga kompakt

Absteiger FC Pipinsried bleibt das Maß aller Dinge - FC Ismaning mit einem Punkt für die Moral

Der FC Pipinsried bleibt in der Bayernliga Süd das Maß aller Dinge. Am Samstag zeigte die Mannschaft des Trainerduos Fabian Hürzeler/Muriz Salemovic dem formstarken TSV Landsberg die Grenzen auf.

München–  Trotz des frühen Rückstands (3.) setzte sich der Tabellenführer souverän mit 5:1 durch, Pablo Pigl (24., 43.), Steffen Krautschneider (38., 76.) und Oliver Wargalla (67.) trafen für den Regionalliga-Absteiger. Sehr zur Freude von Manager Roman Plesche: „Wir hatten zu Beginn Probleme, haben dann nach dem Ausgleich richtig aufgedreht.“

Lediglich der TSV Wasserburg vermag den Pipinsriedern auf den Fersen zu bleiben. Am Freitagabend zeigte sich die Mannschaft von Trainer Leo Haas gut erholt von der Niederlage in Schwabmünchen, mit dem 5:1 gegen den FC Ingolstadt II, der sich durch zwei Platzverweise selbst schwächte, festigte der Aufsteiger den zweiten Tabellenplatz. Die Tore markierten Lucas Knauer (7.), Robin Ungerath (34.), Matthias Haas (60., 78.) und Bruno Ferreira Goncalves (70.). Auch Liga-Neuling FC Deisenhofenhat sich längst in der Bayernliga etabliert und erreichte in Kirchanschöring ein respektables 1:1. Nachdem Michael Bachhuber einen Foulelfmeter vergeben hatte (10.), gingen die Gastgeber in Führung (59.), in letzter Sekunde aber gelang Marco Finster zumindest noch der Ausgleich (94.).

Einen Punkt für die Moral verbuchte derweil derFC Ismaning. Im Heimspiel gegen den TSV Schwabmünchenwar Mijo Stijepics Mannschaft am Samstag in Rückstand (29.) und durch die Gelb-Rote Karte für Taijiro Mori (43.) noch im ersten Abschnitt in Unterzahl geraten. Dennoch drehten Bastian Fischer (47.) und Peter Schädler (50.) die Partie binnen weniger Minuten nach dem Wiederanpfiff. Als aber auch noch Hugo Lopes wegen groben Foulspiels mit Rot des Feldes verwiesen wurde (68.), nutzten die Gäste ihre Zwei-Mann-Überzahl, um die Begegnung erneut umzubiegen (58./Foulelfmeter, 71.). Das letzte Wort aber hatten die neun verbliebenen Ismaninger: Nach einem Foul an Angelo Hauk verwandelte erneut Fischer den fälligen Strafstoß zum umjubelten 3:3-Endstand (89.). Auch der TSV 1860 IIkonnte am Samstag nach Rückstand noch punkten – und dies sogar dreifach. Frank Schmöllers Junglöwen verwandelten ein 0:1 (9.) bei Schlusslicht Nördlingen durch Timo Spennesberger (57.) und Dominik Schön (76.) in einen 2:1-Sieg.

Den ersten Punkt seit Anfang August verbuchte unterdessen der SV Pullach. Nach zuvor acht Niederlagen in Serie war aber auch das 1:1 am Samstag auf eigenem Platz im Kellerduell mit der SpVgg Hankofen-Hailing eher glücklich. Schien doch trotz Michael Hambergers frühem Führungstreffer (5.) nach dem Wiederanpfiff erneut alles gegen sie zu laufen: Die Gäste glichen aus (65.), Pullachs Jan Penic sah Rot (67.) und sein Teamkollege Henri Koudossou Gelb-Rot (91.). Mit neun Mann auf dem Platz schwang sich in der Nachspielzeit ein Pullacher zum Helden auf: Torhüter Marijan Krasnic parierte einen Elfmeter (93.).

Nichts zu holen gab es hingegen gestern für den TSV 1865 Dachau bei Jahn Regensburg II. Den drei Gegentoren (8., 10., 57.) hatte Dachau nur das 1:2 durch Ryosuke Kikuchi (30.) und den Treffer zum 2:3-Endstand durch Robin Volland (90.) entgegenzusetzen.  kik/mh

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