Akribisch die Dorfgeschichte untersucht

- Mauggener Chronik fast fertig

Mauggen (ea) - Vor über zehn Jahren schlug die Geburtsstunde der Mauggener Chronik. Das Werk steht nun, im 950. Gründungsjahr des Ortes, kurz vor seiner Vollendung.

Schützenmeister Georg Mesner war es, der anlässlich der Erstellung einer Festschrift zum 40-jährigen Bestehen des Schützenvereins Jennewein beim an Geschichte interessierten Kameraden Josef Hintereder die Erstellung einer Chronik anregte. Hintereder und seine Frau Christine waren es, die herausfanden, dass das zum Hochstift Freising gehörende Gut "Muchun" erstmals im Jahre 1053 urkundlich erwähnt worden war.

Zehn Jahre lang wurde intensiv und mit Hilfe von auswärtigen Autoren die Ortsgeschichte untersucht. Über 400 Seiten mit rund 200 Bildern unfasst die gebundene Chronik. Vor allem zu den Mauggener Gehöften und Anwesen wurde in akribischer Kleinarbeit die Geschichte erforscht. Auch die Schreckensereignisse und Folgen verschiedener Kriege, die Geschichte der "Mauggner Gruben" und die Auflistung unzähliger Gerichtsurteile und deren Umsetzung findet man in dieser umfassenden Schrift, das am 15. März der Öffentlichkeit präsentiert wird. Um 18 Uhr treffen sich Landrat Martin Bayerstorfer und Bürgermeister Hans Schreiner mit weiteren Ehrengästen an der Dorfkapelle, um dort einen Gedenkstein zu enthüllen und einzuweihen. Im Schützenheim wird die Chronik anschließend vorgestellt.

Bis zu diesem Tag kann man noch Bezugs- oder Geschenkgutscheine zum Sonderpreis von 25 Euro bei den beiden Schatzmeistern des Schützenvereins, Anton Altmann und Anton Rauch, ordern. Nach der Vorstellung wird der Verkaufspreis zwischen 28 und 30 Euro liegen.

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