Dauerbrenner: Patrick Weilguni (li.) fehlte bisher keine Minute beim BCF. Im Pokal bekommt er wohl eine Pause.
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Dauerbrenner: Patrick Weilguni (li.) fehlte bisher keine Minute beim BCF. Im Pokal bekommt er wohl eine Pause.

BCF zweimal mit gleichem Gegner

BCF Wolfratshausen: Zweimal Unterpfaffenhofen/Germering am Stück

  • VonOliver Rabuser
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Der BCF Wolfratshausen tritt vor dem Punktspielduell am Samstag auch heute im Pokal gegen den Ligakonkurrenten aus Unterpfaffenhofen/Germering an.

Wolfratshausen – Die Erholungsphase ist unangenehm kurz, die Lust dennoch riesengroß. Nur 27 Stunden nach dem 3:2-Punktspielerfolg beim SV Aubing muss der BCF Wolfratshausen neuerlich ins westliche Outback von München reisen. Dort ist der SC Unterpfaffenhofen/Germering Gastgeber (19.30 Uhr) im Halbfinale des Totopokals.

Über den Termin an sich gibt es keine zwei Meinungen. Bei der ursprünglichen Ansetzung im August wären dem Ballclub allenfalls elf Spieler zur Verfügung gestanden. Ohnehin war die Extremphase der Urlaubszeit für die Farcheter nur schwer zu bewältigen. Ein zusätzliches Spiel hätte nicht wirklich Sinn gehabt. Inzwischen hat sich der Kader mit Ausnahme von David Rose (Urlaub) und Anto Stipic (verletzt) komplettiert, sodass die Pokalweihen mit einigen Umstellungen im Team relativ gut umsetzbar scheinen.

Ein wenig zwiegespalten ist Mitch Rödl dennoch. Seine Elf wich zuletzt fußballerisch doch erheblich von jenem Plan ab, den das Trainerduo Rödl/Lehr in den vergangenen beiden Jahren entwickelt hat und dementsprechend verfolgt. „Ich würde gerne taktisch arbeiten, weil das mit den wenigen Leuten in den zurückliegenden Wochen kaum möglich war“, gibt Rödl zu bedenken. Und weil 60-Meter-Bälle auf den robusten Musti Kantar definitiv nicht zum Spielentwurf des BCF gehören. Wenngleich der Sieg in Aubing das verpönte Mittel rechtfertigte.

Rödl über Pause für Kantar: „Er ist ja schon im gediegenen Alter“

Ohnehin scheint eine Neuauflage im Pokal ausgeschlossen. Rödl neigt dazu, Kantar eine Ruhepause zu gönnen. „Er ist ja schon im gediegenen Alter“, sagt der 36-jährige Coach mit einem Schmunzeln über seinen 33-jährigen Torgaranten. Absoluter Rotationskandidat ist zudem Patrick Weilguni. Der Rechtsverteidiger fehlte im bisherigen Saisonverlauf keine Minute. Im krassen Gegensatz zu Armin Herbert. Für den Ersatz-Keeper hat das Warten auf den ersten Einsatz am Dienstagabend ein Ende. „Hat er sich verdient“, betont Rödl im Wissen um die Bedeutung einer guten Stimmung innerhalb der gesamten Teamstruktur.

Eindringlich fällt derweil der Appell des Trainers in Sachen Gegner aus. Zumal der BCF am kommenden Samstag gleich wieder auf den SCU trifft. Dann im Wettstreit um Punkte und vor eigenem Publikum. Die Germeringer haben „keinen guten Saisonstart“ gehabt, es werde aber auf keinen Fall ein „easy-going-Spiel für uns“, stellt Rödl klar.

BCF Wolfratshausen: Herbert, Milic, Hummel, Rödl, Eismann, Arikan, R.Schubnell, P.Schubnell, Lehr, Camara, Spreiter, – Neumeier, Weilguni, Uguz, Sarafrazi, Müller (?), Kantar, Hölting.

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