Ein echtes Juwel glänzt wieder

- Schönbrunn (jz) - Die Rudorfer Kapelle war durch extreme Feuchtigkeit dem Verfall preisgegeben. Durch das beherzte Eingreifen der derzeitigen Eigentümerin Inge Palmberger und ihres Lebensgefährten Georg Huber ist das über 100-jährige Bauwerk jetzt durch eine Vollsanierung gerettet worden. Tatkräftig unterstützt wurden beide durch Hubers Brüder Helmut und Josef sowie vom benachbarten Landschaftsgärtner Ulli Pritzl.<BR>

Auf einem Höhenzug der Region Gatterberg liegt das idyllisch gelegene Rudorfer-Anwesen. Unweit davon und versteckt unter zwei Eichen und drei Kastanienbäumen, steht die gleichnamige Kapelle. In Vergessenheit geraten und durch mehrmaliges Überstreichen mit weißer Kalkfarbe seit langem zugedeckt waren die wertvollen Innenwandmalereien.<P>Denen ist der Kirchenmaler Ludwig Keilhacker auf die Spur gekommen. Durch akribische Kleinarbeit konnte er feststellen, dass das allgemein als Rudorfer Kapelle bekannte Kirchlein ursprünglich dem Heiligen Antonius geweiht war. Nach Fertigstellung der Bau- und Restaurierungsmaßnahmen erstrahlt die Kapelle jetzt wieder in vollem Glanz.<P>Neu zur Geltung kommt hier das Andenken an die, im zweiten Weltkrieg, gefallenen Söhne der Pfarrei. Wie von der Krieger- und Soldatenkameradschaft Schönbrunn seit Jahrzehnten geplant, erhielten jetzt zwei Marmortafeln mit den Namen der Kriegsopfer einen Ehrenplatz im Eingangsbereich der Kapelle.<P>Am Fest Christi Himmelfahrt, Donnerstag, 25. Mai, findet um 19.30 Uhr zur Einweihung der Kapelle eine feierliche Maiandacht statt.<P><P>

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