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Ehrenbürgerwürde für Friedrich Nägele

- Gemeinde Antdorf zeichnet früheren Bürgermeister aus

Antdorf - Zwei Männer prägten ein halbes Jahrhundert als Bürgermeister die Politik der Gemeinde Antdorf: Friedrich Nägele und Johann Schweyer. In einer Feierstunde am Freitagabend wurde Nägele, der schon den Titel Altbürgermeister trägt, zum Ehrenbürger ernannt. Außerdem wurden Johann Schweyer sowie die ausgeschiedenen Gemeinderäte Josef Sterff, Karl Kuhn und Günter Edenhofer feierlich verabschiedet.

Die Ehrenbürgerwürde ist die höchsten Auszeichnung, die eine Gemeinde vergeben kann. Bisher war sie in Antdorf nur an Altbürgermeister Xaver Bartl verliehen worden. Friedrich Nägele war von 1952 bis 1984 Bürgermeister. Darüber hinaus bekleidete er weitere kommunale Ämter, war von 1984 bis 1990 stellvertretender Landrat, 30 Jahre Kreisrat, 20 Jahre Bezirksrat sowie neun Jahre Kreisvorsitzender des Bayerischen Gemeindetages. Er trägt die kommunale Verdienstmedaille in Bronze sowie das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Paul Frech, seit Mai Bürgermeister, listete wesentliche Maßnahmen auf, für der heute 80-Jährige während seiner Amtszeit verantwortlich zeichnete: der Aufbau einer Wasserversorgung, der Ausbau der Ortsstraßen (Nägele: "Damals war kein Quadratmeter Straße geteert"), die Schulhauserweiterung, die Modernisierung des Feuerwehrwesens, die Vergrößerung und Erneuerung des Sportplatzes sowie der Bau der Sommerstockanlage - damals die größte dieser Art in Deutschland. Nägele, so Frech, sei überaus umsichtig bei der Finanzierung zu Werke gegangen und habe ein Rücklagenpolster an seinen Nachfolger übergeben.

Die Verdienste von Hans Schweyer rückte Frech ebenfalls ins rechte Licht. 18 Jahre leitete Schweyer, der zuvor sechs Jahre im Rat saß, die Gemeinde. Er setzte die selben Prioritäten wie Nägele, agierte umsichtig bei den Finanzen und mehrte die Rücklagen trotz großer Ausgaben erheblich. In seine Amtszeit fiel unter anderem der Ausbau von Trinkwasserversorgung und Straßen sowie der Bau des Kindergartens. Frech und Dekan Josef Kirchensteiner hoben dessen menschliche Art im Umgang mit den Bürgern hervor, seinen Einsatz für Kirche und Vereine. Kirchensteiner: "Für manche war er wie ein Beichtvater." Den Gratulaten schlossen sich Landrat Luitpold Braun, Abgeordnete Renate Dodell und für die Vereine Anton Hechenrieder an.zek

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