Einen Tag zurück nach "No Name City"

- Poing - Es war, als wäre die legendäre Westernstadt "No Name City", die jahrelang in Poing ihren Standort hatte, zurückgekehrt. Denn das zweitägige Fest zum 50. Geburtstag des Schützenvereins Hubertus hatte viel Wilder Western und viele Besucher. Lange hatte das Festkomitee unter der Regie von Schützenmeister Hans Hoesch darüber gebrütet, wie das Geburtstagsfest gefeiert werden könnte. Schon vor Monaten fiel dann in enger Absprache mit der Freiwilligen Feuerwehr eine Grundsatzentscheidung. "Die haben uns nicht nur den Termin ihres traditionellen Spritzenfestes überlassen, sondern auch noch die große Halle und den Innenhof", lobte Hoesch die Floriansjünger in den höchsten Tönen. <BR>

Und dann traf man noch eine gute Entscheidung: Kein "normales" Geburtstagsfest, sondern ein Country-Fest sollte es werden. Und so lag für einen Tag Poing im Wilden Westen, die Besucher übten sich in der Western-Olympiade und bewunderten die Auftritte der Squaredance-Gruppe "Jolly Joker" und von "JS Colorados", die eine Westernshow boten.<P>Letztere traten nachmittags und abends auf, und zu später Stunde musste Poings Schützenmeister Hans Hoesch eine Mutprobe bestehen: Er diente als lebendige "Zielscheibe" für Joe den Messerwerfer. Keine Sorge, Hoesch blieb heil. Am Abend herrschte im Festzelt und in der Feuerwehrhalle beste Countrystimmung; dafür sorgten die "Highway Shadows", die Klassiker wie "Das Lied vom Tod", "Country Roads" und "Sweet Home Alabama" aus ihren Cowboyhüten zauberten. <P>Andere Musik erklang am Sonntag. Nach dem Gottesdienst im Peis-Hof gingen 41 Vereine in einem Festzug durch Alt- und Neu-Poing. Es war das erste Mal, dass auch das Bergfeld in einen solchen Umzug eingebunden wurde - und so darf es auch niemand übel nehmen, dass sich der Festzug dort ein wenig verirrt hatte. <P>Nach anderthalb Stunden in der Festhalle angekommen, waren nach dem Mittagessen die Grußworte an der Reihe. Schützenmeister Hans Hoesch dankte Pfarrer Michael Holzner für die Schirmherrschaft, der Feuerwehr Poing und anderen Vereinen für die tatkräftige Unterstützung, der BRK-Bereitschaft für die Betreuung der Hitzeopfer sowie allen Helferinnen und Helfern. Glückwünsche überbrachten Poings Bürgermeister Albert Hingerl, Gauschützenmeister Peter Hoffart und die stellvertretende Landrätin Magdalena Föstl. Danach ehrte Hoesch gemeinsam mit Sportleiter Werner Dondl langjährige Vereinsmitglieder und besonders verdiente Persönlichkeiten (Bericht folgt). rm/dul<P>

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