Engagiertes Spiel der Young Gladiators wird nicht belohnt

Erding - Die Eishockey-Jugend des TSV Erding hat sich am Wochenende gegen den EV Regensburg und EHC Klostersee zwar wacker geschlagen, zu einem Erfolg hat es dennoch nicht gereicht.

EV Regensburg - TSV Erding 5:3 (1:2, 2:1, 2:0) - Eine gute Leistung bot die die Jugend-Mannschaft des TSV Erding gegen den favorisierten EV Regensburg, doch ein Punkt blieb den Semptstädtern verwehrt. Auch Trainer Petr Vorisek zeigte sich zufrieden und sagte, dass sei das bisher beste Spiel seiner Mannschaft gewesen. Voriseks Truppe startete dominant und wurde auch für ihr Engagement belohnt: Verteidiger Christoph Rauer, der bei einem Vorstoß ins gegnerische Drittel von Eric Schkade in Szene gesetzt gesetzt worden war, brachte den TSV in Führung. Christian Göttlicher (Assist: Patrick Schkade) konnte in der Folge den Keeper der Oberpfälzer tunneln und den zweiten TSV-Treffer fixieren.

Nach dem Anschlusstor des EVR ging es in die Kabinen. Auch im zweiten Durchgang setzte Voriseks Kollektiv seinen elanvollen Auftritt fort, und Jannis Hackel schloss einen Alleingang mit dem 3:1 ab. Nach dem erneuten Anschlusstreffer der Hausherren agierten diese druckvoller, und TSV-Goalie Andreas Gerlspeck rückte stärker in den Fokus. Er entschärfte diverse Möglichkeiten des Gegners, war aber bei zwei Treffer des EVR machtlos.

Auch im letzten Drittel stand der TSV teilweise unter Druck, hatte bei eigenen, zum Teil exzellenten Chancen das Glück aber nicht auf seiner Seite. Nach zwei weiteren Gegentoren - das letzte war ein verwandelter Penalty - war an der 3:5-Niederlage nichts mehr zu ändern.

TSV Erding - EHC Klostersee 2:6 (1:0, 0:4, 1:2) - Gegen den EHC Klostersee knüpfte der TSV zunächst nahtlos an seine engagierte Leistung vom Vortag an. In einer ausgeglichenen Anfangsphase vereitelte Keeper Gerlspeck die erste gute Grafinger Möglichkeit (9.). Nach einem unfair gestoppten Angriff von Jannis Hackel und Eric Schkade und dem ersten TSV-Überzahlspiel entwickelte Voriseks Team mehr Spielanteile und ging nach einem abgeprallen Schuss Hackels durch Schkade verdient in Führung (14.).

Völlig konträr war das Geschehen im zweiten Durchgang: Die TSVler kehrten lethargisch auf das Eis zurück und machten mit ihrer Passisvität den Gegner stark. Zwei schnelle Gegentore markierten die Wende. Auch nach einer Auszeit fanden die Young Gladiators nicht mehr aktiv ins Spiel zurück. Trotz mehrerer Paraden Gerlspecks lag der TSV zur zweiten Pause bereits mit 1:4 Toren zurück. Leider hatte das zweite Tor Schkades (Tim Berndt und Hackel) am Ende nur noch statistischen Wert, denn Klostersee erhöhte noch zum 6:2-Endstand. hap

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