Ins Finale geschmettert

- VON ANDREAS HOFMANN Starnberg - Das Übertreiben ist seine Sache nicht, und deshalb hielt Michael Seidel nach dem Gewinn der Oberbayerischen Vizemeisterschaft der Inninger A-Jugend-Volleyballerinnen an der vornehmen Zurückhaltung fest. "Zwischen Platz zwei und Platz sieben lagen alle Teams ganz eng beeinander. Wir haben ganz schön viel Glück gehabt, dass wir Silber gewonnen haben", so der Trainer des SV Inning.<BR>

<P>Aber das Glück winkt bekanntlich den Tüchtigen, und die Inninger Nachwuchs-Volleyballerinnen haben in den vergangenen Wochen sehr ordentlich gearbeitet. Das wurde schon in den ersten Spielen deutlich. Das Vorrundenmatch gegen Eichstätt gewannen die jungen Ammersee-Volleyballerinnen klar.<P>Auch im anschließenden Spiel gegen den haushohen Favoriten SV Lohhof machten die Inningerinnen mehr als nur eine gute Figur. Die 0:2-Niederlage schien sie dabei überhaupt nicht zu stören. "Wir waren weiter, und das war das Wichtigste", erklärte Trainer Seidel.<P>In der Zwischenrunde trafen sie dann auf Gastgeber TV Planegg-Krailling. Der hatte bei den Kreismeisterschaften noch klar dominiert, doch diesmal lief es bei den Würmtalerinnen längst nicht so rund. In der Vorrunde besiegten sie zwar den MTV Pfaffenhofen, verschenkten dann aber beim 1:2 einen durchaus möglichen Sieg gegen Mühldorf. Und auch in der Zwischenrunde hechelte die Mannschaft von Trainer Sascha Schulz ständig hinterher, kassierte Dreisatzniederlagen gegen Lohhof II und Eiselfing und musste im letzten Zwischenrundenmatch gegen den SV Inning ran. Der hatte mit Geschick und Glück seine beiden Spiele gegen Eiselfing und Lohhof schon mit jeweils 2:1 gewonnen. Im Derby gegen Planegg brauchten die Ammersee-Mädels nicht einmal 50 Minuten, ehe der deutliche 2:0-Erfolg feststand.<P>Planegg war aus dem Rennen, landete schließlich nur auf Platz sieben. Die Inningerinnen dagegen rauschten weiter in Richtung Finale und schafften nach einem 2:1-Halbfinalsieg über Penzing den Sprung ins Endspiel. Dass sie gegen Lohhof I noch einmal deutlich verloren, störte Coach Michael Seidel nicht. "Mein Team hat wirklich ausgezeichnet gespielt und verdient Silber gewonnen." In drei Wochen stehen die Südbayerischen Titelkämpfe auf dem Programm.<P>

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