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Karls Kraftakt: 1949 konnte der Firmengründer das Grundstück am Lankesberg für sein Unternehmen erwerben. Bereits 1950 war Richtfest.
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Karls Kraftakt: 1949 konnte der Firmengründer das Grundstück am Lankesberg für sein Unternehmen erwerben. Bereits 1950 war Richtfest.

Erfolgsrezept seit fast 90 Jahren

Kompetenz und familiäres Ambiente zeichnen das Autohaus Kammermeier aus

Das Autohaus Kammermeier blickt auf eine lange Tradition zurück. Vor 87 Jahren wurde das Unternehmen gegründet. Dass es immer noch existiert, ist das Lebenswerk dreier Generationen. Geschäftsführer Robert Kammermeier verrät, welcher Treibstoff dafür nötig ist.

Es braucht eine gute Idee - Karl Kammermeier, Gründer des Unternehmens, war ein Pionier. Als er 1927 seinen Meisterbrief in der Tasche hält, ist das Auto noch ein exotisches Fortbewegungsmittel. "Noch im 19. Jahrhundert galt es als Höllenmaschine", erinnert Geschäftsführer Robert Kammermeier. "Auch in den 1920er Jahren waren Autos eine exklusive Geschichte." Im Meisterbrief ist daher noch nicht vom Beruf des Auto-Mechanikers die Rede. Karl Kammermeier, der damals als einziger in seinem Umkreis über ein Auto verfügte, ist schlicht und einfach Mechaniker. Umso größer sein Mut, 1933 eine eigene Kfz-Werkstatt zu eröffnen. "Es braucht schon Risikofreude für so einen Schritt", sagt Robert Kammermeier.

Zähigkeit ist unabdingbar

Das Autohaus hat auch schwere Zeiten überstanden. Zwar steht Karl Kammermeiers Unternehmen schnell unter einem guten Stern – ab 1938 vertreibt er Mercedes Benz. Doch dann kommt der Zweite Weltkrieg. "Ohne Durchhaltevermögen hätte er das Unternehmen nicht halten können", sagt Robert Kammermeier. "Geholfen hat ihm sicher, dass er für seinen Job gebrannt hat. Aber du brauchst neben Wissen und persönlichem Einsatz auch Fortune." Da Kammermeier einen kriegsrelevanten Beruf ausübt, muss er nicht an die Front. Das Autohaus übersteht den Krieg, wird dank regen Kundenzuspruchs größer.

Ein Firmenchef muss im Stande sein, große Entscheidungen zu treffen

Ein Firmenchef muss große Entscheidungen treffen. Bei Autohaus Kammermeier zählen dazu der Kauf des Grundstücks am Freisinger Lankesberg 1949 und in den 70er-Jahren der Bau eines Bürogebäudes und die Entscheidung, den Lkw-Verkauf aufzugeben und sich auf Pkw und Transporter zu spezialisieren. "Jede Generation kommt irgendwann an den Punkt, eine wesentliche Entscheidung treffen zu müssen", sagt Robert Kammermeier. In seinem Fall war es der Entschluss,sich von den Vertriebsrechten an Mercedes zu trennen, um einer Fusion mit anderen Daimler-Vertriebsgesellschaften zu entgehen und eigenständig bleiben zu können. Seit Anfang des 21. Jahrhunderts ist Kammermeier daher auf Service und gebrauchte Fahrzeuge spezialisiert.

Kompetenzen müssen verteilt werden

Mit zunehmender Größe und Spezialisierung des Unternehmens, wird auch das nötige Wissen komplexer. "Man kann nicht Experte für alles sein", betont Robert Kammermeier. Im Autohaus Kammermeier gibt es daher die Aufteilung in den kaufmännischen und den technischen Bereich. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ist dabei die Grundlage von allem. Zuerst praktizierten Karls Söhne Manfred (Kaufmann) und Karl jun. (Technik). Heute funktioniert das mit Helmut (Technik) und Robert (Kaufmann). Letzterer sagt: "Wir ergänzen uns perfekt, wie ich finde."

Impressionen: Autohaus Kammermeier

Ein Unternehmen muss bei sich bleiben

Firmengründer Karl würde sich auch heute noch in dem Unternehmen wohlfühlen. Davon ist Robert Kammermeier überzeugt. Denn die Werte, die er einst vorgegeben hat, werden im Autohaus Kammermeier auch heute noch gelebt. Fairness und Anstand im Umgang mit Kunden und Angestellten sind oberstes Gebot. Dank der familiären Atmosphäre, die Robert und sein Kompagnon Helmut Kammermeier pflegen, kommen Kunden und Mitarbeiter gerne ins Autohaus. Mit Verantwortungsgefühl und Verbindlichkeit, Humor und bairischer Bodenständigkeit ist es dem Unternehmen gelungen, eigenständig und bei sich zu bleiben.

Ein Unternehmen muss mit der Zeit gehen

Freilich hat sich in all der Zeit auch viel verändert. "Heute würde der Opa gerade noch den Grundriss wiedererkennen", sagt Robert Kammermeier. Und weil der Firmengründer ein Handwerker durch und durch war, hätte er auch mit der ganzen EDV-Ausrüstung wenig anfangen können. "Aber ein Unternehmen, das weiter existieren will, muss mit der Zeit gehen." Da hilft es, dass mit Felix Kammermeier schon die vierte Generation Gas gibt. So lässt sich auch der 100. Geburtstag des Unternehmens ansteuern.

Kontakt

Karl Kammermeier GmbH & Co. 
KG Mainburger Straße 4
85354 Freising 
Mail: service@autohaus-kammermeier.de
Service: 08161 9708-0 
Schadensabwicklung: 08161 9708-25 
Verkauf: 08161 9708-14

Webwww.autohaus-kammermeier.de

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