Freundeskreis Dresden sagt Reise ab

- Flutopfern nicht nach Feiern zumute

Landkreis (agm) - Den Dresdnern ist nicht nach Feiern zumute. Thomas Pfeiffer, Vorsitzender des Freundeskreises Dresden-Land aus dem Landkreis München und sein Stellvertreter Wolfgang Bräunig, Ex-Kreistagspräsident von Dresden-Land, haben deshalb das für kommenden Samstag geplante Treffen des Freundeskreises abgesagt. Pfeiffer, ehemaliger Mitarbeiter unter Landrat Heiner Janik im Landkreis Dresden, ist inzwischen Abteilungsleiter im Landkreis Meißen und dort derzeit unermüdlich in Folge der Hochwasserkatastrophe im Einsatz. An ein fröhliches Treffen im Schloss Schönfeld mit Besichtigung und kleiner Rundfahrt über das Hochland, wie zunächst mit den Freunden aus dem ehemaligen Landkreis Dresden und dem Landkreis München geplant, ist am Samstag da nicht zu denken. Die derzeitige Situation passe nicht für ein lockeres und fröhliches Treffen, sagen die Organisatoren. <P>Auch das geplante Treffen vom 27. bis 29. September wird aller Wahrscheinlichkeit nach ausfallen müssen. Zunächst sollte die Orgelbaufirma Jehmlich in Dresden besichtigt und der Firmenchef getroffen werden. Dann sollte es am zweiten Tag ins westliche Erzgebirge nach Annaberg gehen, wo eine der Jehmlichorgeln in einer Kirche steht. Derzeit ist aber an eine solche Reise überhaupt nicht zu denken: Viele Straßen sind gar nicht mehr passierbar. Außerdem erscheint es angesichts der katastrophalen Situation derzeit nicht denkbar in den nächsten zwei Monaten eine touristische Reise ins Erzgebirge zu machen. <P></P>

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