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FC Schwaig verschläft die erste Halbzeit

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Augen zu und durch? Wenn ja, dann klappte das diesmal jedenfalls nicht allzu gut für den FC Schwaig, auch wenn Torjäger Raffi Ascher dieses Kopfballduell mit Kirchheims Denis Zabolotnyi für sich entschied.
Augen zu und durch? Wenn ja, dann klappte das diesmal jedenfalls nicht allzu gut für den FC Schwaig, auch wenn Torjäger Raffi Ascher dieses Kopfballduell mit Kirchheims Denis Zabolotnyi für sich entschied. © Christian Riedel

Eine bittere 1:3- Heimniederlage musste der FC Schwaig gegen den Kirchheimer SC einstecken. Der Sieg der Gäste aus dem Landkreis München war aufgrund einer starken ersten Halbzeit verdient. Schwaig verpasste es nach dem Seitenwechsel, trotz einiger guter Torchancen dem Spiel noch eine entscheidende Wendung zu geben.

Schwaig – Wie bereits in Brunnthal musste die Held-Elf weiter auf den angeschlagenen Spielmacher Maxi Hellinger verzichten, und auch für die etatmäßigen Innenverteidiger Daniel Fichtlscherer (Fingerbruch) und Daniel Stich (Muskelbündelriss) kam ein Einsatz noch zu früh. Dafür kehrte mit Mario Simak ein ganz wichtiger Antreiber im Mittelfeld zurück und bildete mit Hannes Hornof die Doppel-Sechs. In der Verteidigung stellte das Trainerteam um Held und Florian Fink von Dreier- auf Viererkette um. Ziel war es, dem Team gegen eine technisch sehr starke Gästemannschaft in der Defensive mehr Stabilität zu geben und kompakter zu stehen. Das gelang anfangs auch ganz gut.

Nach zwei Minuten legte Vincent Sommer den Ball von der Torauslinie auf Mikey Straßer zurück, doch dessen Schuss ging nur ans Außennetz. Fünf Minuten später schlug Tobi Bartl eine schöne Flanke von der linken Seite auf Raffi Ascher, dem aber bei der Ballannahme die Kugel leicht versprang.

In der 15. Minute hatten die Gäste ihre erste Torchance, und die hatte es in sich. Zuerst traf Noel Pfeiffer mit einem Drehschuss die Latte, ehe der ehemalige Zweitligaprofi Korbinian Vollmann zweimal im Nachschuss scheiterte. Nun drehte sich das Spiel zu Kirchheims Gunsten. Schwaig agierte zu passiv, stand zu weit weg und leistete sich Fehler im Spielaufbau. In der 25. Minute gingen die Gäste in Führung: Nachdem ein Angriff zunächst abgewehrt schien, brachte der ehemalige ukrainische Profi Andrii Hert die Kugel aus der Drehung butterweich in die Mitte, wo Vollmann richtig spekulierte und mit der Fußspitze aus sieben Metern traf. Kirchheim war nun am Drücker und erhöhte zehn Minuten später auf 2:0. Noel Pfeiffer erlief einen weiten Abstoß von Torhüter Martin Egner, drehte sich und zog überraschend aus 25 Metern ab. Gegen den verdeckten Schuss war Torwart Franz Hornof machtlos. Zu viele Spieler standen in seinem Sichtfeld. Den Gästen gab das sichtlich mehr Selbstvertrauen, und sie bestimmten bis zur Pause das Geschehen. Mit Glück und Geschick verhinderte Schwaig das dritte Gegentor.

In der Halbzeitpause fanden Held und Fink die richtigen Worte, die Gastgeber kamen wie verwandelt aus der Kabine. Vom Anpfiff an setzten sie die Gäste unter Druck und erspielten sich Chancen. Und nach nur sechs Minuten setzte Nils Wölken den sich geschickt von seinem Verteidiger lösenden Raffi Ascher mit einem herrlichen Steilpass in Szene – der Mittelstürmer traf aus halbrechter Position zum 1:2. Nur zwei Minuten später hätte Ascher fast seinen zweiten Treffer erzielt: Sommer legte ihm die Kugel in den Lauf, doch Torwart Egner drehte die Kugel mit der Hand gerade noch um den Pfosten.

Straßer und Sommer nach schöner Vorarbeit von Leon Roth hatten weitere Chancen. Besser machten es die Gäste: In der 78. Minute reagierte der eingewechselte Luca Mauerer nach einer schönen Flanke von links am schnellsten und traf aus acht Metern zum 3:1 für Kirchheim. Damit war die Partie entschieden.

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