Gegnerischer Ansturm: Dem 17:27 auf dem eigenen Parkett (Bild) folgte bei der HSG Isar-Loisach ein 20:28. foto: df

Handballerinnen bei der Isar-Loisach mit 20:28 unterlegen

Schongau - Eine sehnlichst erhoffte Überraschung ist für Schongaus Handball-Damen in der Bezirksoberliga ausgeblieben. Bei der HSG Isar-Loisach, die ihren vierten Platz behauptet hat, unterlag die Mannschaft von Interimstrainer David Schmoldt mit 20:28.

Viel geschadet hat die Niederlage den Lechstädterinnen nicht. Die unmittelbar dahinter platzierten Landsbergerinnen setzten sich bei Schlusslicht Fürstenfeldbruck zwar mit 26:22 durch und zogen nach Punkten mit Schongau gleich (7:15), doch die HSG Würm-Mitte II hat nicht gespielt, und der Eichenauer SV unterlag beim TSV Marktoberdorf mit 15:27 sehr deutlich.

Das soll aber nicht heißen, dass Schongaus Damen nicht noch viel tun müssen, wenn sie in der Bezirksoberliga bleiben wollen. Die Gäste begannen zwar konzentriert, aber „unsere Mannschaft hat die erste Halbzeit total verschlafen“, klagte David Schmoldt. „Nur bis zum 4:4 haben wir mitgehalten, aber dann ist ein Bruch in unsere Mannschaft gekommen“, kann er sich selbst nicht erklären, wie das passieren konnte. Ballverluste und technische Fehler bestimmten das Spiel der Schongauer Damen, und solcherlei Versäumnisse wurden vom Gegner prompt bestraft.

„Kaum ein Angriff ist bei uns in der Zeit ohne Fehler abgelaufen“, wetterte der Interimstrainer. „Ein ums andere Mal rollte eine gegnerische Angriffswelle auf unser Tor zu.“ Julia Fest hatte zwischen den Pfosten der Gäste allerhand zu tun, sie wurde von ihren Vorderleuten in Stich gelassen. Über 4:8 und 6:14 lagen Schongaus Damen bis zur Pause mit 8:17 hinten.

Dass sie auch schönen Handball spielen können, zeigten die Gäste nach dem Wechsel. Vor allem über die rechte Angriffsseite, wo Andrea Salzmann und Jasmin Bodenburg Regie führten, überzeugten die Damen vom Lech. Schongau kam wieder bis auf 16:21 ran, nachdem die Defensive sicher stand. „Wir haben einen kontrollierten Ball im Angriff gespielt, und der Gegner musste sich seine Tore hart erarbeiten“, lobte David Schmoldt.

Die Hypothek aus der ersten Halbzeit war aber zu groß, um noch aufgeholt zu werden. „Das Spiel haben wir klar in der ersten Halbzeit verloren“, bedauerte David Schmoldt. „Wie schon gegen Herrsching brauchte meine Mannschaft eine Halbzeit lang, um ins Spiel zu kommen. Bei der Großzahl von Fehlern gehst du dann zu Recht mit einem so großen Rückstand in die Kabine.“

Jetzt hofft der Interimstrainer, dass das Spiel schnell abgehakt wird und sich seine Frauen auf die nächste Aufgabe konzentrieren. Am Sonntag kommt Schlusslicht Fürstenfeldbruck an den Lech. Tore Schongau: Andrea Salzmann 5 (davon 2 Siebenmeter), Jasmin Bodenburg 3, Hannah Kaspar 2, Tanja Wiedemann 2, Anna Amberg 2, Sabrina Schilcher 2, Sabine Hutter 2, Lisa Walter 1, Sarah Kaspar 1. df

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare