Hoffen auf die IZBB-Mittel

- VON TORGE WESTER Indersdorf - 265 000 Euro soll der Umbau des bisher von den Concordia-Schützen genutzten Untergeschosses im DIOVA-Gebäude für den Ausbau des Marktkindergartens kosten. Gestern vormittag gab Bürgermeister Josef Kreitmeir bei der Regierung von Oberbayern persönlich einen Antrag auf Förderung ab. Denn die Gemeinde hofft auf so genannte IZBB-Mittel - und einen vorzeitigen Baubeginn.<BR>

<P>Zum Start des neuen Kindergartenjahres im September dieses Jahres wird es wohl noch nichts werden mit der Erweiterung des Marktkindergartens, diesen Eindruck hat der Gemeindechef gestern gewonnen. Denn bei der Regierung habe man durchblicken lassen, dass die Gemeinde keinesfalls vor Juni mit einer Genehmigung des vorzeitigen Baubeginns rechnen könne - sofern Indersdorf überhaupt in den Genuss von Fördermitteln komme.<P>Förderfähig sind nur Investitionen für Kooperationsmodelle zwischen Schulen und Trägern von Jugend- und Behindertenhilfe, und das auch nur, "wenn die Weiterentwicklung zu einem in der Schule fachlich integrierten Ganztagsangebot angestrebt wird". Das erfuhr der Hauptausschuss von der Verwaltung am Montag Abend.<P>Dafür ist bei der Regierung von Oberbayern bis 30. April ein pädagogisches Konzept abzuliefern. Renate Krämer, die Leiterin des Marktkindergartens, hat dem Gemeinderat ja bereits ein Konzept zum "Haus des Kindes" für Kinder von zwei bis zwölf Jahren vorgestellt. Zusammen mit der Verwaltung will man sich jetzt mit Hochdruck an die endgültige schriftliche Ausarbeitung machen und sie dann nachreichen.<P>Den Antrag auf Fördermittel hat Indersdorf im Übrigen keinen Tag zu früh gestellt: Am gestrigen Dienstag war Abgabeschluss bei der Regierung für Maßnahmen bis einschließlich 2007. Man hoffe nun auf eine Zusage und darauf, dass vielleicht Anfang nächsten Jahres Umbau und Sanierung abgeschlossen sein könnte, so Kreitmeir gestern. Bis dahin müssten dann wohl einige angemeldete Kinder womöglich in anderen Tagesstätten (Niederroth, Langenpettenbach) untergebracht werden.<P>Und Kinder wie Erzieherinnen im Marktkindergarten müssten eine Weile die Bauarbeiten ertragen. Da es einen separaten Eingang ins Untergeschoss gibt, sollte sich die Belästigung in Grenzen halten, hofft Kreitmeir.<P>

Auch interessant

Kommentare