Krampusse mit Eiern und Steinen beworfen

- Oberammergau - Den (Un-)Sinn des "Krampus-Tratzens" gründlich missverstanden und missgedeutet haben am Sonntag am Vorabend von Nikolaus diverse Jugendliche in Oberammergau: Wie erst gestern von der Polizei mitgeteilt wurde, waren einige der Begleiter des Heiligen im Dorf aus fahrenden Autos heraus mit Eiern, Knallkörpern und sogar Steinen (!) beworfen worden. Verletzte gab es dabei nicht.<BR>

Drei Teams, jedes mit dem Nikolaus, Kutsche, Pferden und zwischen acht und 15 Krampussen, waren am Sonntag Abend im Passionsdorf traditionsgemäß zu den Kindern unterwegs. Entlang der verschiedenen Wegstrecken wurden die Abordnungen dabei öfter von Jugendlichen provoziert, und zum Teil wie geschildert attackiert. Ein Sprecher der örtlichen Polizei: "Bei so etwas hört sich der Spaß wirklich auf. Die Werfer nehmen ein Verletzungsrisiko billigend in Kauf, auch die Pferde können scheuen und jemanden verletzen." Einschreiten mussten die Beamten auch noch in einem anderen Fall. Ein einzelner Krampus, der nicht zu den bekannten Gruppen gehörte, erschreckte seinerseits Passanten und schlug mit der Rute zu. Ihn konnte die Polizei schnell ausfindig machen und schließlich dessen Tun unterbinden.hut<P>

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