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Nach Niederlage gegen die Reserve - Unterammergau muss gegen Peitings Erste ran

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Von: Oliver Rabuser

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Schmerzlicher Verlust: Moritz Korntheuer (o.) fehlt dem WSV Unterammergau schon seit der Relegation.
Schmerzlicher Verlust: Moritz Korntheuer (o.) fehlt dem WSV Unterammergau schon seit der Relegation. Foto: or © or

Noch vor einer Woche verlor der WSW Unterammergau gegen die Reserve des TSV Peiting. Nun wartet im Pokal ausgerechnet die erste Mannschaft des TSV.

Unterammergau – Pokalzeit in Unterammergau: Nach einem Freilos in Runde eins und dem klaren 4:0-Erfolg bei der Spielvereinigung Schwabbruck-Schwabsoien geht es für die WSV-Fußballer heute Abend bereits im Gruppenfinale gegen den TSV Peiting.

Stimmt der Humor, kann es so schlimm gar nicht werden. Getreu diesem Motto geht Abteilungsleiter Leonhard Gansler relativ entspannt in die heutige Partie. Denn: „Wenn wir schon gegen die Reserve verlieren, werden wir gegen die Erste nichts kriegen“, witzelt er mit Blick auf die 0:2-Niederlage der Unterammergauer gegen Peiting II vom Wochenende. Es sei nach „zwei sehr guten“ Vorbereitungsspielen ein Aussetzer des Teams gewesen, den der Fußballerchef als „unter aller Kanone“ abkanzelt. Zügig soll die Elf von Coach Sepp Thiermeyer wieder ins vorherige Fahrwasser wechseln, um zum Saisonstart nicht von Selbstzweifeln geplagt zu werden. Gansler betont, dass man zu einem Heimspiel nicht antrete, um es per se zu verlieren. Das Duell mit dem Kreisligisten sei in jedem Fall ein „guter Richtungsweiser, wo wir stehen“.

Wie nahezu überall verändert die Urlaubszeit allwöchentlich die Aufstellung. So fehlen auch diesmal einige Spieler, was Gansler nicht weiter schlimm findet. „Wir haben einen breiten Kader, davon haben zuletzt auch alle gespielt.“ Einzig der Ausfall von Moritz Korntheuer schmerzt, weil mit ihm ein gesetzter Verteidiger schon seit der Relegation fehlt. Auch bei Sebastian Moser zwickt’s, und Martin Grotz hat sich aufs Altenteil, sprich in die Reserve zurückgezogen.

Gansler kündigt einen „bunten Haufen“ fürs Pokalmatch an. Ob die Peitinger ihrerseits mit voller Kapelle anreisen, darf zumindest angezweifelt werden. „Sonst wären sie nicht unsere Kragenweite.“ Gleichwohl spielte der TSV noch am Dienstag im Verbandspokal noch gegen Bayernligist FC Memmingen (0:6), sodass im Grunde eine gemischte Mannschaft zu erwarten ist. Gansler geht es in erster Linie um die Art und Weise, wie der WSV gegen den höherklassigen Widersacher auftritt. „Es liegt an uns, wie wir uns verkaufen.“  (or)

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