Lärmschutzwall und Häuser eine Nummer kleiner

- Pläne fürs Burgerfeld beschlossen

 Markt Schwaben - Eine deutlich niedrigere Lärmschutzeinrichtung an den Bahngleisen und weniger Geschossfläche: Das sind die Kernpunkte der Planung für den Markt Schwabener Ortsteil "Burgerfeld", die gestern Abend im Gemeinderat von den Architekten erstmals illustriert wurde. Offen blieb die Frage, ob die Parkplätze ausreichen. <P><P>Ein Erdwall mit aufgesetzter Holzwand soll die Bewohner am Burgerfeld vor dem Lärm des Bahnverkehrs schützen. Statt der bisher vorgesehenen 12,5 Meter soll die Schutzmaßnahme nur noch acht Meter hoch sein. Zum Teil soll der Wall durch Acrylglas unterbrochen sein. Auf ihm soll ein etwa drei Meter breiter Weg angelegt werden. Nach den Vorstellungen des Architekten soll die Anlage durch aufgestellte Parkbänke anziehend gestaltet werden. Behindertengerechte Rampen sollen jedem den Aufgang ermöglichen. <P>Statt durch eine Unterführung soll das "Burgerfeld" nun durch eine Überführung für Fußgänger und Radfahrer mit dem Ort jenseits der Bahngleise verbunden werden. Bürgermeister Bernhard Winter betonte die Vorteile: Zum Einen sei dies die kostengünstigere Variante, zum Anderen sei eine Unterführung gerade für Frauen in der Nacht abschreckend. <P>Im Bereich der Park &Ride-Anlage sollen auf einer zusätzlichen Ebene 154 neue Stellplätze geschaffen werden. Zusammen mit den bisherigen stünden damit insgesamt knapp 300 Parkplätze zur Verfügung. Gemeinderat Hubert Bauer (CSU) wandte ein, dass durch die Bebauung am "Burgerfeld" derzeit genutzter Parkraum wegfiele. Schon ohne die neu hinzuziehenden Bürger seien 450 Stellplätze nötig. Winter bat den Architekten über die Möglichkeit zusätzlicher Parkplätze nachzudenken. <P>Statt der bisher vorgesehenen 1440 Neubürger will die Gemeinde nun am "Burgerfeld" nur Wohnraum für 800 Menschen schaffen. Winter betonte, dass Markt Schwaben langsamer wachsen wolle als Poing. Die neuen Pläne sehen eine deutlich aufgelockerte und ländlichere Bauweise vor. Anstelle von viergeschossigen Wohnungen sind jetzt dreigeschossige eingezeichnet sowie eine vermehrte Zahl von Einzelbauten. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, auf der Grundlage dieser Vorstellungen einen Bebauungsplan entwerfen zu lassen. <P></P>

Auch interessant

Kommentare