Landrat trommelt für Umgehungsstraßen

- Unterbrunn/Starnberg (ike) - Bei einem persönlichen Gespräch mit Bayerns Innenminister Günther Beckstein will Starnbergs Landrat Heinrich Frey die Umgehung für Unter- und Oberbrunn voranbringen. Ebenso bedeutsam sei die Westumfahrung Starnbergs, die der Landkreis als Kreisstraße bauen will. "Selbst im Hinblick auf die knappen öffentlichen Kassen sind die fraglichen Straßenbauprojekte so dringend, dass ihre rasche Realisierung nicht wegen fehlender öffentlicher Mittel scheitern darf. In diesem Zusammenhang sollte deshalb auch geprüft werden, ob eventuell alternative Finanzierungsmodelle ein Lösungsansatz sein könnten", schreibt Frey an Beckstein.<BR>

Der Landrat fasst in dem vorige Woche abgeschickten Brief nochmals die Kernargumente für die Dringlichkeit der Vorhaben zusammen. Die Staatsstraße 2069 Starnberg-Gilching sei schon jetzt stark befahren, worunter die Bevölkerung zu leiden habe. Insbesondere die Unter- und Oberbrunner seien betroffen. Mit der Fertigstellung des Ringschlusses nordwestlich von München und angesichts der Pläne der Landeshauptstadt, wegen der Feinstaubbelastung Lkw-Verkehr um München herauszuhalten, fürchtet Frey eine weitere Zunahme.<P>Beide Straßenbauvorhaben sind beinahe gleich weit. Sowohl für die Umgehung Unter-/Oberbrunn als auch für die Westumfahrung erarbeitet das Straßenbauamt München derzeit die Planfeststellungsunterlagen. Die Umgehung für die beiden Gautinger Ortsteile muss vom Freistaat bezahlt werden, befindet sich jedoch in der höchsten Dringlichkeitsstufe.<P>Um der Bitte Nachdruck zu verleihen, will Frey Gautings Bürgermeisterin Brigitte Servatius zu dem Treffen mit dem Innenminister mitnehmen.<P>

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