Mann (57) soll Töchter missbraucht haben

- Landkreis - Ein 57-jähriger Inhaber einer Werbeagentur aus Germering (Kreis Fürstenfeldbruck) soll sich von 1984 bis 1992 mehrfach brutal an seinen eigenen Töchtern vergangen haben. Der Mann bestreitet die Vorwürfe. Beide Mädchen waren zum Zeitpunkt der angeklagten Taten minderjährig. Zu den Übergriffen soll es in Ebersberg, Markt Schwaben und Grafing gekommen sein. Der Mann muss sich seit gestern vor dem Landgericht München verantworten.<BR>

Die Staatsanwaltschaft glaubt, dem 57-Jährigen drei sexuelle Gewalttaten gegen seine ältere Tochter nachweisen zu können. Seine jüngere Tochter soll er in mindestes elf Mal missbraucht haben. Die Anklage wirft dem Unternehmer vor, die jüngere Tochter in seiner Firma an Händen und Füßen gefesselt und ausgepeitscht zu haben. Gleichzeitig habe er das Mädchen unsittlich berührt.

Der Angeklagte gab an, nicht ausschließen zu können, dass ihm die Mädchen auf Drängen ihrer Mutter, von der er getrennt lebt, etwas anhängen wollen. Im Sorgerechtsverfahren soll sie ihm gedroht haben: "Wenn du keine Ruhe gibst, hänge ich Dir Kindesmissbrauch an!" Der 57-Jährige behauptete, stets ein gutes Verhältnis zu seinen Töchtern gepflegt zu haben. Selbst 1994 sei er mit der Ältesten noch im Skiurlaub gewesen. "Wir haben sogar gemeinsam in einem Zimmer übernachtet." Erst später kühlte das Verhältnis deutlich ab. Die Mädchen wollten ihren Vater nicht mehr sehen.

Die Anklage glaubt ausreichend Beweise gesammelt zu haben. 17 Zeugen und drei Sachverständige sollen in dem Prozess aussagen.an

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