Chemieunfall in Frankfurt: Feuerwehr sperrt zwei Stadtteile für den Verkehr komplett

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Mediziner<BR>ehrenhalber<BR>

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Es gibt Zeiten, und es gibt Unzeiten. Dass die Ludwig-Maximilians-Universität ausgerechnet jetzt, kurz vor der Landtagswahl, Hans Zehetmair, dem bayerischen Hochschul-Minister, einen Ehrendoktor verleiht, stößt hinter den Kulissen der Alma Mater nicht auf einhellige Zustimmung. Von Unzeit ist da und dort die Rede, aber genau das ist die Frage.

Denn möglicherweise ist es für den Ehrendoktor nach dem Geschmack einiger Wahlstrategen die richtige, wenn nicht gar die allerhöchste Zeit. Denn Zehetmair hatte sich ja mit dem Verzicht auf eine erneute Kandidatur zur Landtagswahl eigentlich schon aus dem hochschulpolitischen Leben zurückgezogen. Sozusagen durch die Hintertür könnte man ihn als Minister wieder aufwerten, wenn man ihm den Doktorhut ehrenhalber verleiht. Nun könnte man ja sagen, was soll`s, Ehrendoktorhüte werden Regierungsmitgliedern immer wieder aufgesetzt. Doch Bayerns Wissenschaftsminister bekommt ja nicht einen "doctor honoris causa", wie er in politischen Fällen üblich ist, sondern den in Medizin. Und da kann man schon überlegen, ob diese Verleihung nicht von den Uni-Strategen ganz gezielt platziert worden ist. Nicht nur, um den Minister aufzuwerten, falls Stoiber Zehetmairs 17 Jahre Amtszeit verlängert. Vielleicht träumen ja manche davon, das Rad der Geschichte zurückzudrehen in die Zeit, als ein anderer Minister seines Standes, der einstige Kultusminster Ludwig Huber, die Medizinfakultät der Technischen Universität aus der Taufe hob. Huber erhielt von der TU 1992 den Ehrendoktor. Für Medizin.

Irmi Schwartz

Es gibt Zeiten, und es gibt Unzeiten. Dass die Ludwig-Maximilians-Universität ausgerechnet jetzt, zwei Monate vor der Landtagswahl, Hans Zehetmair, dem bayerischen Hochschul-Minister, einen Ehrendoktor verleiht, stößt hinter den Kulissen der Alma Mater nicht auf einhellige Zustimmung. Von Unzeit ist da und dort die Rede, aber genau das ist die Frage.

Denn möglicherweise ist es für den Ehrendoktor nach dem Geschmack einiger Wahlstrategen die richtige, wenn nicht gar die allerhöchste Zeit. Denn Zehetmair hatte sich ja mit dem Verzicht auf eine erneute Kandidatur zur Landtagswahl eigentlich schon aus dem hochschulpolitischen Leben zurückgezogen. Sozusagen durch die Hintertür könnte man ihn aber als Minister (ohne Landtagsmandat?) wieder aufwerten, wenn man ihm den Doktorhut ehrenhalber verleiht. Nun könnte man ja sagen, was soll`s, Ehrendoktorhüte werden Regierungsmitgliedern immer wieder aufgesetzt. Und ob Kanzler oder Minister, das ist doch gleich. Doch Bayerns Wissenschaftsminister bekommt ja nicht einen "doctor honoris causa", wie er in politischen Fällen üblich ist, sondern den in Medizin. Und da kann man schon überlegen, ob just diese Ehrendoktor-Verleihung von Strategen der Ludwig-Maximilians-Universität ganz gezielt platziert worden ist. Nicht nur, um den Minister aufzuwerten, falls Stoiber gewillt ist, auf Zehetmairs 17 Jahre Amtszeit noch ein paar mehr drauf zu packen. Vielleicht träumen ja manche davon, das Rad der Geschichte zurückzudrehen in die Zeit, als ein anderer Minister seines Standes, der einstige Kultusminster Ludwig Huber, die Medizinfakultät der Technischen Universität aus der Taufe hob. Huber erhielt von der TU 1992 den Ehrendoktor. Für Medizin.Irmi Schwartz

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