Mehr Jobs für junge Menschen

- VON JOHANNES THOMA Landkreis - Die erfreuliche Nachricht zuerst: Im Arbeitsamtsbezirk ist die Zahl der arbeitslosen Menschen unter 25 Jahren im Januar gegenüber Januar 2005 um rund ein Siebtel auf 1500 zurückgegangen. Gleichzeitig jedoch stieg die Quote der Langzeitarbeitslosen um fast 40 Prozent, die der Schwerbehinderten ohne Arbeit um fast 30 Prozent. Insgesamt sind in der Region 11 667 Menschen arbeitslos gemeldet, das entspricht einer Quote von 7,1 Prozent. Vor zwölf Monaten lag sie bei 7,0 Prozent, so die Agentur für Arbeit in ihrem gestrigen Monatsbericht.<BR>

Die Zunahme um rund 1600 Arbeitslose gegenüber dem Vormonat ist für Ferdinand Pilzweger - offizieller Titel: Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Weilheim - saisonal und witterungsbedingt: Fast die Hälfte der neu arbeitslos Gemeldeten stammt aus dem Baubereich; weiter sind Land- und Forstwirtschaft sowie Hotel- und Gaststättengewerbe stark betroffen.<P>Trotz der Steigerung in diesen Branchen gibt es laut Pilzweger auch positive Signale: So meldeten sich im Januar im Arbeitsamtsbezirk (umfasst die Landkreise Landsberg, Garmisch-Partenkirchen und Weilheim-Schongau) fast 1100 Männer und Frauen aus der Arbeitslosigkeit ab, das sind fast ein Viertel mehr als vor einem Jahr. Auch der Zugang bei den Stellen hat sich laut Monatsbericht um fast ein Drittel erhöht, der Großteil davon - 82 Prozent - entfällt auf den Dienstleistungssektor. Derzeit gibt es in der Region keine Firma mit Kurzarbeit; im Januar 2005 waren noch 292 Männer und Frauen von Kurzarbeit betroffen.<P>Unter den vier Geschäftsstellen der Agentur - neben dem Hauptamt in Weilheim gibt es welche in Schongau, Landsberg und Garmisch-Partenkirchen - steht wie seit langem Weilheim mit 6,9 Prozent Arbeitslosenquote am besten da. Schlusslicht (7,6 Prozent) ist Schongau.<P>Mit einer Verbesserung der Situation am Arbeitsmarkt rechnet Pilzweger frühestens im März, wenn der Frühling Einzug hält.<P>

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