Von der Millionenbeute fehlen 480 000 Euro

- Dachau/Karlsfeld (tol) - Von den 2,1 Millionen Euro, die Matthias Schmidt am 10. Dezember in Karlsfeld aus dem Tresor seiner Sicherheitsfirma gestohlen hat, fehlt mehr als zunächst angenommen. Wie die Kripo gestern mitteilte, ist der Verbleib von 480 000 Euro ungeklärt. Millionendieb Schmidt habe ausgesagt, dass das Geld auf der Flucht abhanden gekommen sei. Wie und warum muss nun noch ermittelt werden.<BR>

Am Samstag war Schmidt in der rumänischen Hauptstadt Bukarest festgenommen worden (wir berichteten). Er lebte dort in der Wohnung einer Frau, die er im Urlaub kennen gelernt hatte. Die 38-Jährige hat mit der Tat nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei nichts zu tun. In ihrer Wohnung befanden sich allerdings die beiden Koffer mit der Beute. In einer Bukarester Bank wurde das Geld am Montag gezählt.<P>Etwas mehr weiß die Polizei mittlerweile über Schmidts Flucht. Der 41 Jahre alte Oberfranke hat sich zwei Tage vor dem Diebstahl in Münchberg einen gebrauchten Ford Escort für 1500 Euro gekauft. Mit diesem Auto flüchtete er nach Rumänien. Zunächst mietete sich Schmidt in Hotels ein, im Januar zog er ins Appartement seiner Bekannten.<P>Zwei Beamte der Kripo Bruck waren in Rumänien dabei, sie konnten Schmidt aber bislang zu den Hintergründen der Tat noch nicht vernehmen. Unterdessen bemüht sich die Staatsanwaltschaft um die Auslieferung des mutmaßlichen Millionenräubers. Mit der Überführung Schmidts nach Deutschland ist frühestens in zwei Monaten zu rechnen.<P>

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