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Traurige Corona-Nachricht: Winter-Tollwood abgesagt - obwohl es kurz zuvor noch Hoffnung gab

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Neu-Bürgerin im Jumbo-Format

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VON Oliver Kienzle <P>Die dicke Dame Temi lebt jetzt in einem pistazienfarbenen Steinhaus mit orientalischen Türmchen. Ihre neue Adresse lautet: Tierparkstraße 30. Vor einer Woche ist sie im Container und auf einem Tieflader nach München umgezogen &#8211; der Tierliebe wegen. &#8222;Gajendra&#8220; heißt ihr Zukünftiger, dem sie in zwei, drei Jahren Kinder schenken soll. <P>Temi ist die neue Elefantendame im Tierpark Hellabrunn. Sie wiegt 1,8 Tonnen. 200 Kilo Obst, Brot, Heu und Holz futtert Temi täglich. Am liebsten mag sie rot-weiße Erdbeer-Sahne-Bonbons der Marke Campino, erzählt ihr neuer Tierpfleger Robert Obermeier. <P>Pinselohrschweine als Nachbarn <P>Gestern hat er Temi reichlich Süßes zugesteckt. Denn die Dickhäuterin hatte Geburtstag: Temi wurde fünf Jahre alt. Es gab Türme von Salat und Wassermelonen. Temi stampfte zielstrebig aus ihrem orange gekachelten Elefantenhaus heraus und steckte die Nase in das Geburtstags-Menü. Gierig schaufelte sie Kaki &#8211; süße, orangefarbene Früchte &#8211; mit ihrem Rüssel ins Maul. Aus den Kaki, die aussehen wie Tomaten, hatten Pfleger Tamis Namen und die Zahl fünf auf einem Sandhügel gelegt. <P>Am 28. Oktober ist Temi nach Hellabrunn gekommen. Zuvor lebte die Elefantenkuh im Berliner Tierpark Friedrichsfelde. &#8222;Temi bleibt weiterhin Eigentum des Tierparks Berlin&#8220;, sagt der Münchner Tierpfleger Andreas Fries. &#8222;Wir haben eine Zuchtgemeinschaft gegründet.&#8220; <P>An der Isar sind Giraffen und Pinselohrschweine Temis Nachbarn. Derzeit versucht sich das Schwergewicht an seine neue Herde &#8211; vier weitere Elefantenkühe &#8211; zu gewöhnen. &#8222;Bisher hat sich Temi sehr gut eingelebt&#8220;, sagt Fries. <P>In zwei, drei Jahren soll die dicke Dame mit dem Bullen &#8222;Gajendra&#8220;, der heute 13 Jahre alt ist, Elefantenkinder zeugen. Damit Temi bis dahin nicht langweilig wird, üben die Pfleger mit dem Dickhäuter Kunststücke ein. Ruft Robert Ostermeier &#8222;Lift&#8220;, hebt Temi den Fuß. &#8222;Die Tricks sind wichtig für den täglichen Umgang mit dem Elefanten&#8220;, sagt Ostermeier. &#8222;Dass Temi das Bein hebt, brauchen wir bei der Fußpflege.&#8220; <P>Temi ist eine asiatische Elefantendame. Ihr Name kommt aus dem Burmesischen und bedeutet Tochter. Die Kälte Münchens macht Temi nichts aus, sagt Thomas Günther . &#8222;Bis zehn Grad minus kann man sie raus lassen.&#8220; Günther ist Temis Pfleger aus Berlin. Er hat die dicke Dame beim Umzug unterstützt. Günther wird bis Sonntag bei ihr bleiben. <P>

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