Penzberger Brauerei meldet Insolvenz

- Penzberg - Seit fast acht Jahren gibt es das Penzberger Brauhaus an der Grube - nun hat die dahinter stehende GmbH Insolvenz angemeldet. Die vorläufige Insolvenzverwaltung hat am Montag begonnen, zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Peißenberger Rechtsanwalt Dr. Robert Hänel bestellt.<BR>

Wie dieser auf Anfrage sagte, ändert sich am Geschäftsbetrieb zunächst nichts. Dass Verfahren diene dazu, dass dieser fortgeführt werden kann. Das Brauhaus bleibt vorerst geöffnet. Das liegt auch an der etwas komplizierten Rechtssituation, die hinter der Wirtschaft steht.<P>Den Insolvenz-Antrag hat die Brauhaus-GmbH eingereicht, die 1996 von Thomas Kaffler, Harald Schneider und Robert Prinz auf die Beine gestellt wurde. Einige finanzielle Hürden mussten die Existenzgründer damals meistern, bis sie schließlich Unterstützung von privater Seite erhielten. Robert Prinz ist heute nicht mehr im Unternehmen.<P>Das Grundstück, auf dem das Brauhaus steht, ist allerdings nicht Eigentum der Gesellschafter. Die Gaststätte wurde wiederum von der GmbH untervermietet. "Es gab bereits erste Gespräche mit dem Geschäftsführer und dem Untermieter", sagte Hänel. In nächster Zeit soll eine Einigung gefunden werden, ob und wie der Betrieb weitergeführt werden kann.<P>Als mögliche Optionen nannte Hänel einerseits die Sanierung der GmbH. Auf der anderen Seite stünde die Veräußerung des Inventars und die Abwicklung der Gesellschaft. Denkbar wäre, dass der bisherige Untermieter das Inventar selbst kauft und mit dem Grundstückseigentümer direkt einen Vertrag abschließt. <P>Wie lange es dauert, bis das eigentliche Insolvenzverfahren beginnt, konnte der vorläufige Insolvenzverwalter noch nicht absehen. Gründe für den Weg in die Zahlungsunfähigkeit wollte Hänel nicht nennen. Der Rechtsanwalt sprach von internen Unstimmigkeiten zwischen den Gesellschaftern.nah<P>

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