Perchtinger befürchten mehr Lärm

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Perchting &#8211; Eine Bedrohung der Endmoränenlandschaft um Perchting sieht der Perchtinger Peter Schaller in der Westtangente. Bei der Bürgerversammlung am Dienstagabend im Sportheim warf er Starnbergs Bürgermeister Ferdinand Pfaffinger und Günther Grafwallner, Amtsleiter des Staatlichen Bauamts Weilheim, zudem vor, andere Varianten der Westumfahrung nicht ausführlich geprüft zu haben. &#8222;Die Trasse geht mitten durch den Galgengipfel und ist mit der einzigartigen Endmoränenlandschaft nicht verträglich&#8220;, kritisierte Schaller. Zudem sei sie näher an Perchting, als die von ihm favorisierte Luther-Trasse, was die Lärmbelastung für die Anwohner erhöhe. <P>Dem entgegnete Grafwallner, dass im Falle einer Lärmbelästigung notwendige Lärmschutzmaßnahmen getroffen werden würden. &#8222;Die Überschussmasse an Erde kann entlang der Trasse als Lärmschutz aufgeschüttet werden&#8220;, so Grafwallner. Dazu müssten jedoch die dafür notwendigen Grundstücke zur Verfügung stehen. <P>Pfaffinger wies im Laufe der Diskussion auf den Erörterungstermin hin. &#8222;Dann werden alle Kritikpunkte einbezogen&#8220;, sagte er. Dass die Einwände der Bürger nicht ungehört blieben, machte Grafwallner deutlich: &#8222;Anfang des Jahres haben wir sie erhalten und beschäftigen uns Punkt für Punkt damit.&#8220; <P>Eine geringe Entlastung für Starnberg erhofft sich Pfaffinger zudem vom geplanten Autobahn-Südring. &#8222;Wir wirken seit zirka zwei Jahren auf die Autobahndirektion ein, eine Machbarkeitsstudie durchzuführen.&#8220; So könne der Südring eine Entlastung für Starnberg und Gauting bringen. &#8222;Es ist nicht sicher, dass er kommt und außerdem kein Ersatz für den Tunnel&#8220;, erklärte Pfaffinger. &#8195;is <P>

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