Ermordeter Journalist Khashoggi: Saudische Staatsanwaltschaft fordert Todesstrafen

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"Rhaetia" trifft Schongau

- Schongau - Die katholisch-bayerische Studentenverbindung "Rhaetia" zu München rief kürzlich im Gau Pfaffenwinkel zum Treffen nach Schongau. Gauobmann Dr. Heinz-Günther Jäckle aus Weilheim und Philistersenior Max Wilhelm konnten dabei eine Reihe von Bundesbrüdern samt ihren Familien aus München, dem Allgäu und dem Pfaffenwinkel begrüßen.<BR>

Im Stadtmuseum Schongau führte Kreisheimatpfleger Helmut Schmidbauer, ebenfalls der Verbindung zugehörig, die "alten Herren" durch die ständige Ausstellung. Die Gäste bekundeten dabei Anerkennung über Aufbau und Ausstattung des Stadtmuseums.<P>Kein Verständnis<P><P>Der Stadtrats-Beschluss von 2003, das Museum von sich aus nicht weiter zu betreiben, fand kein Verständnis.<P>"Nach Schongau kannst schon wegen des Essens fahren", war ein typischer Ausspruch, nachdem das Essen eingenommen worden war.<P>"Rhaetia" ist eine der ältesten studentischen Verbindungen Münchens. Die 1881 gegründete Korporation nimmt nur katholische Bayern in ihre Reihen auf und hat in der Luisenstraße ein eigenes Haus mit Studentenheim. In ihren Reihen finden sich zahlreiche bayerische Persönlichkeiten, an der Spitze u.a. der Chef des Hauses Wittelsbach, Herzog Franz von Bayern, ferner Kardinal Josef Ratzinger, die Äbte von Andechs, Ottobeuren und St. Ottilien. Staatsminister Dr. Kurt Faltlhauser zählt ebenso dazu wie der frühere Kulutsminister Hans Zehetmair. Auch der "Bauerndoktor" Gero Heim (nach ihm ist die Landvolkshochschule Wies benannt) war Rhaete, wie auch der Erzähler Wilhelm Dieß, der Hotelier Michael Schottenhamel oder der Eisner-Attentäter Anton Graf Arco auf Valley.<P>Von Gestapo aufgelöst<P><P>Als eigenständige Bayern passten die Rhaeten auch nicht ins zentralistische "Dritte Reich" Noch im Jahre 1938 beteiligten sich Studenten und Alte Herren geschlossen an der Münchner Fronleichnamsprozession. Anschließend wurde das Rhaetenhaus am Königsplatz besetzt und die Verbindung von der Gestapo zwangsweise aufgelöst. Sie existierte aber im Untergrund weiter und wurde nach dem Krieg als Widerstandsbewegung offiziell anerkannt.<P><P></P>

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