Als Dankeschön gab es für die ausscheidenden Schiri-Funktionäre Jakob Huber und Helmut Ostermeier jeweils einen Geschenkkorb von der Gruppe und eine Einladung zum Essen (v. l.): Bezirksschiedsrichterobmann Robert Schraudner, die Beisitzer Alois Reischenbeck und Florian Neubert, Helmut Ostermeier und Jakob Huber, BSA-Mitglied Manuel Sellmeier und der neue Obmann der SRG Erding, Florian Riepl. foto: kb

Vom Saulus zum Paulus

Kirchasch - Mit großem Applaus wurde Erdinger Schiedsrichterobmann Jakob Huber bei der SRG-Versammlung in Kirchasch von seinen Schiris verabschiedet.

Jakob Huber, der aus gesundheitlichen Gründen sein Amt abgeben musste, kam relativ spät zu den Schiedsrichtern, wo er eine Wandlung vom Saulus zum Paulus mitmachte. Der Mittelfeldstratege der SpVgg Altenerding war als Spieler mit allen Wassern gewaschen und hatte so manchen Schwarzkittel zur Weißglut gebracht. Der „Jack“ wusste aber immer, wann es genug war, und überzeugte dann durch seine spielerischen Fähigkeiten.

Nach dem Tod von Franz Wandinger wurde ihm vor zehn Jahren die Gruppenführung der SRG Erding übertragen. Huber prägte durch seine besonnene Art das Schiedsrichterwesen im Landkreis. Gleichzeitig war er auch auf vielen Plätzen im Verbands- und Bezirksbereich als Assistent unterwegs. An viele junge Schiris konnte er so seine Erfahrung weitergeben, was viel zur heutigen Leistungsstärke der SRG Erding beigetragen hat.

Sein Beisitzer Helmut Ostermeier, der bereits seit 1966 Schiedsrichter ist und seit 1986 dem Gruppenausschuss als Kassier und Beisitzer angehörte, machte mit seinem Abschied den Weg frei, um der Erdinger Gruppe einen Neuanfang zu ermöglichen. Mit Florian Riepl (SpVgg Altenerding), Alois Reischenbeck (SV Hohenlinden) und Florian Neubert (SV Pliening) soll es kontinuierlich und mit gleichem Erfolg weitergehen. kb

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