Schildkröten aus der Freiheit gerettet

- 1983, zur Internationalen Gartenbauaustellung (IGA), siedelte sie die Stadt im Westpark an. Sie wieder einzufangen gelang aber nicht ganz. Seither vermehren sie sich munter.

Den meisten Tieren, die im Heim an der Riemer Straße abgegeben werden, wird aus einer Not geholfen. Andere kommen aus Versehen dorthin. Immer wieder werden Schildkröten gebracht -die Spaziergänger meist im Westpark finden. Dort wurden sie zwar ausgesetzt, aber ganz bewusst. 1983, zur Internationalen Gartenbauaustellung (IGA), siedelte sie die Stadt dort an. Zwar sollten sie wieder eingefangen werden, was aber nicht ganz gelang. Seither vermehren sie sich munter -und bereiten Tierheim-Chef Karl-Heinz Joachim fortgesetzt Ärger.

Mit dem Kreisverwaltungsreferat (KVR) liegt er sich daher in den Haaren. Denn: Wenn die Tiere Überbleibsel der IGA sind, muss die Stadt für die Unterbringung im Heim zahlen. Das streitet das KVR laut Joachim aber ab: Die Tiere könnten genauso von Privatpersonen kommen. "Wenn die einer ausgesetzt hat, dann war es der Oberbürgermeister", entgegnet Joachim dann.

Die beiden Mississippi-Höckerschildkröten, die gerade im Tierheim abgegeben wurden, schwammen vorher auch im Westpark-Teich, eine davon nur sehr kurz. Ihr Besitzer hatte sie ausgesetzt. Danach fragte er im Tierheim, ob er sie dort lassen könne. "Natürlich nicht."Als er das Tier wieder einfangen wollte, fischte er zwei aus dem Teich. Beide warten nun auf neue Besitzer.

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