Schrannenhalle: Stadt klagt gegen Investor

- Der Streit um die Kosten für die Spartenverlegung, also die Verlagerung von Versorgungsleitungen im Untergrund, beim Bau der Schrannenhalle wird jetzt vor Gericht ausgetragen. Der Investor DBVI hat eine Forderung der Stadt München in Höhe von 1,4 Millionen Mark zurückgewiesen, meldet die SZ. Zudem seien die Gesamtkosten für die Halle (mittlerweile ist von 30 Millionen Euro die Rede) inzwischen so hoch, dass die Stadt voraussichtlich keine Pacht erhalten werde. Der Vertrag zwischen dem Bauherrn und der Stadt sieht gestaffelte Pachtzahlungen - je nach Höhe der Investitionskosten - vor. Nach Ansicht des Investoren-Sprechers Klaus Thannhuber ist dieser Passus auch auf die Bezahlung der Spartenarbeiten anzuwenden. Die Juristen der Stadt sehen das anders. Die Stadt hat Klage eingereicht, Verhandlungstermin könnte bereits im Juli vor dem Landgericht München I sein. <BR>

Architekt Stefan Schumer streitet mit der DBVI um Honorarzahlungen. Ein erstes Verfahren endete mit einem Vergleich.mm<P><P>

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