Die schwersten Unfälle bei S- und U-Bahn

- 1969: Drei Jahre, bevor die U-Bahn in Betrieb genommen wird, sterben drei Arbeiter im Bahnsteigtunnel am Marienplatz. Das Isoliermaterial hatte Feuer gefangen.<BR>

1979: Der bis dato spektakulärste Unfall: Die Decke im Bahnhof Marienplatz stürzt auf Fahrgäste. Ein Toter, zwei Verletzte<P>5. September 1983: Ein Kurzschluss im Lüfterkabel löst ein flammendes Inferno am U-Bahnhof Königsplatz aus. 200 Menschen entkommen nur knapp den Flammen. <P>29. Dezember 1986: S-Bahn rammt Schneepflug. Der Grund: der Schneepflug war im Bahnhof mit einem Rad über die Bahnsteigkante gerollt und stecken geblieben. Keine Verletzten.<P>18. September 1987: Eine S-Bahn stürzt beim Dachauer Bahnhof drei Meter in die Tiefe. Der Lokführer war bei Rot losgefahren. Ein Fahrgast wird verletzt.<P>6. Dezember 1987: Eine S-Bahn entgleist bei Ebersberg. Die Fahrgäste kommen mit dem Schrecken davon.<P>4. Februar 1988: Ein Bub (14) fällt in Freimann aus der fahrenden U-Bahn und stirbt. Er hatte sich an die Tür gelehnt. Warum sich die Tür öffnete, blieb ungeklärt.<P>1. Januar 1989: S-Bahn auf Geisterfahrt: Ein Zug fährt zwischen Ebersberg und Wasserburg 20 Kilometer führerlos. Der Fahrer war kurz auf die Toilette gegangen. Keine Verletzten.<P>22. Januar 1989: Kurzschluss am U-Bahnhof Marienplatz. 150 Fahrgäste fliehen durch die Röhre.<P>18. Dezember 1993: Beinahe-Katastrophe auf der eingleisigen S-Bahn-Strecke bei Icking. Zwei Züge rasen aufeinander zu. Vollbremsung in letzter Minute.<P>23. Dezember 1994: Nach einer falschen Weichenstellung entgleist die S 4 in Buchenau. Niemand wird verletzt.<P>12. Februar 1995: Eine U-Bahn springt am Bahnhof Implerstraße aus den Gleisen. Keine Verletzten.<P>5. September 1996: Ein Bauzug stürzt zwischen Trudering und Ostbahnhof auf das S-Bahn-Gleis. Ein Bahnarbeiter wird verletzt.<P>10. Juli 1998: Ein S-Bahn-Fahrer interpretiert das Signal falsch und fährt mit der S 2 bei Dachau falsch los. 20 Leichtverletzte.sh<P>

Auch interessant

Kommentare