Wo sich Badenixen gerne sonnen

- Dienhausener Weiher: Baden zum Nulltarif - Gute Wasserqualität

Schwabsoien/Dienhausen (wk) - "Der Weiher mit seiner Liegewiese ist nie überlaufen, die Wassertemperatur ist angenehm und es kostet keinen Eintritt". Elke und Doris Wiegand schätzen es zudem, dass der Badeweiher von ihrem Wohnort Dienhausen aus mit dem Radl locker zu erreichen ist. Claudia Roos hingegen kommt von Leeder her gerne an den Dienhauser Weiher, weil das flache Ufer an der Westseite für ihre Sprösslinge Lisa, Johanna und Alina einfach angenehm und bequem ist.

Schön eingepackt in die Wälder des Schongauer Forstamtes präsentiert sich der vier Hektar große und zweieinhalb Meter tiefe Weiher an der Verbindungsstraße von Schwabsoien nach Dienhausen. Er liegt aber bereits hinter der Landkreisgrenze Weilheim-Schongau auf Landsberger Gebiet. Eine schmale Liegewiese am nördlichen Ende bietet reichlich Platz für Badegäste. Ein Dutzend Stege wurden von den Mitgliedern des Altenstadter Fischereivereins "Petri Heil" unter Vorstand Horst Nagl in den Weiher reingebaut, damit die Schilfzonen um den Weiher nicht zertrampelt werden. Wenn nicht gerade Petri-Jünger nach Schleien, Aalen, Hechten oder Karpfen angeln, dürfen sämtliche Stege auch von den Badegästen genutzt werden.

Die gute Wasserqualität ist darauf zurückzuführen, dass der Weiher ausschließlich von Quellen gespeist wird und sich in der gesamten Umgebung keine landwirtschaftlichen Nutzflächen befinden. Horst Nagl: "Die geangelten Karpfen mooseln nicht, was für erstklassige Wasserqualität spricht".

Mangels Umkleidehäuschen müssen die Besucher mit dem großen Handtuch vorlieb nehmen. Auch das "Häuschen" fehlt. Deswegen müssen sich die Badegäste "in die Büsche" schlagen. Die "Papierchen" am Weiher sind der unangenehme Beweis, dass es einige wenige an der angebrachten Distanz mangeln lassen.

Für die Besucher mit Pkw gibt es seitlich und nördlich des Weihers ausreichend Parkmöglichkeiten.

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