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Treue HSV-Mitglieder (sitzend, v. l.) Hermine Vodermayer, Rudi Borgo, Anneliese Jungwirth; (stehend, v. l.) Markus Eckmayer, Bürgermeister Thomas Gneißl, Renate Speer, Walter Kreuzpointner, Hans-Joachim Gräber und Vorsitzender Wolfgang Well.

Gleichbleibende Jahresbeiträge trotz Baumaßnahmen

Der HSV, der mit Geld umgehen kann

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Der SV Hörlkofen erhält seine Vereinsmitgliedsbeitrage  trotz anstehender Kosten für Bauunternehmungen.

Hörlkofen– Kinder können beim 820 Mitglieder starken SV Hörlkofen für nicht mal drei Euro im Monat Fußball spielen. Beim Tennis beträgt der Jahresbeitrag für Unter-14-Jährige sogar nur 26 Euro. Bei Erwachsenen sind es 75 Euro (Fußball) beziehungsweise 97 Euro (Tennis). „Diese Beträge sind seit vielen Jahren unverändert und im Vergleich zu den Nachbarvereinen recht günstig“, sagte Vorsitzender Wolfgang Well in der Jahreshauptversammlung und kündigte an, dass dies auch so bleiben soll.

Das ist bemerkenswert, denn der Verein hat derzeit enorme Kosten wegen der anstehenden und bereits durchgeführten Baumaßnahmen. Well erinnerte an die Überdachung der Terrasse und führte die vielen Reparaturarbeiten am ein halbes Jahrhundert alten Sportheim an. So wurden 2018 die in die Jahre gekommenen Außentoiletten renoviert. Der HSV machte aus der Not eine Tugend und baute aus den bisherigen sehr engen geschlechtsgetrennten nun eine gemeinsame barrierefreie Toilette mit einer Rampe und entsprechend breiter Tür. „Barrierefreie Toiletten sind ja eigentlich immer unisex. Deshalb war das auch rechtlich kein Problem. Außerdem haben wir ja noch jeweils zwei Männer- und Frauentoiletten“, erklärte Well, der in seinem Jahresbericht auch das „erfreuliche Ergebnis der Crowdfounding-Aktion in Zusammenarbeit mit der VR-Bank Erding“ erwähnte. „Hier kam die stolze Summe von 6014 Euro zusammen. Ein herzlicher Dank an alle Spender und an die Bank.“

Das Geld kann der HSV gut gebrauchen, denn es stehen weitere Projekte an. „In Kürze wird auch das Sportheim an das Erdgasnetz angeschlossen. Sobald dies erfolgt ist, wird die in den letzten Zügen liegende Ölheizung gegen eine Gasheizung ausgetauscht“, informierte Well. Obwohl die Renovierung der Toiletten rund 25 000 Euro gekostet habe, sei auch die Finanzierung dieses Projekts gesichert. Well rechnet hier mit Ausgaben von 25 000 bis 30 000 Euro und dankte der Gemeinde Wörth, „die für ihre Sportvereine immer ein offenes Ohr hat und durch ihre Zuschüsse die anstehenden Projekte kräftig unterstützt“.

Laut Kassier Stephan Zerndl habe sich zwar der Kassenbestand um 2500 Euro vermindert, „was aber in Anbetracht der hohen Ausgaben für die Renovierung und Instandhaltung des Sportheims ein sehr gutes Ergebnis darstellt“, so Well. Momentan seien etwa 16 000 Euro in der Vereinskasse, „aber es stehen noch die Zuschüsse von Gemeinde und Landkreis aus“, erklärte der Clubchef. Danach seien die Ausgaben, die der Heizungsumbau verursache, schon dadurch wieder gedeckt.

Unproblematisch waren die folgenden Abstimmungen. Die seit 2004 gültige Vereinssatzung wurde da angepasst, wo es die europäische Datenschutzverordnung, Haftungsfragen und die stärkere Nutzung der Informationen über elektronische Post erforderlich machten. Einstimmig wurden nach der Entlastung dann auch die Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt. Well bleibt Vorsitzender und kann sich auf seine bewährte Mannschaft verlassen (siehe unten). Neu hinzu kamen die beiden Beisitzer Rainer Englhart und Manfred Hufschmid.

Zudem wurden Hermine Vodermayer, Anneliese Jungwirth, Renate Speer (40 Jahre, Hans-Joachim Gräber (alle 40 Jahre Mitglied), Rudi Borgo Rudi (55) und Walter Kreuzpointner (25) für ihre Vereinstreue geehrt.

Der HSV-Vorstand:

Vorsitzender: Wolfgang Well, Markus Eckmayer (Stellvertreter) – Kassier:Stephan Zerndl – Schriftführerin: Elvira Steinbach – Jugendleiterin:Margret Köckhuber – Beisitzer:Rainer Englhart und Manfred Hufschmid.

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