Trachtler in der Schreibwerkstatt

- Schongau - "Tue Gutes und schreib darüber", legte Anton Hötzelsperger, der Pressereferent des Bayerischen Trachtenverbandes, den Trachtlern aus dem Lechgau nahe. Rund 30 Schriftführer, Pressewarte und Vereinsvorstände erhielten bei einem Seminartag Einblick in die Pressearbeit, sowohl bei der Tageszeitung "Schongauer Nachrichten" als auch über zur verbandseigenen Zeitschrift "Heimat- und Trachtenbote". <BR>

Zu einer "Schreibwerkstatt" waren die Trachtler am Vormittag zunächst Gast in den "Schongauer Nachrichten" und wurden von Redaktionsleiter Johannes Jais in Grundkenntnisse der Pressearbeit eingewiesen. "Wir haben täglich 30 Meldungen, da kann nicht jede mit ,am Samstag, den ...` anfangen", sagte Jais. Er forderte die Schreiber auf, die Ankündigungen zu Veranstaltungen und dergleichen mit einem Schlagwort zu beginnen. In einem guten Bericht wünscht sich der Redaktionsleiter kräftige Verben, einen sparsamen Umgang mit Substantiven oder Fremdwörtern und immer eine kleine Auswahl an Bildern dazu. Zum Abschluss durften sich die Trachtler gleich selbst versuchen und eine kurze Meldung über die "Schreibwerkstatt" aufsetzen. <P>Ortswechsel - Im Schongauer Trachtenheim "Helgoland" wurden die Schreiber von zwei namhaften Personen des bayerischen Trachtenwesens erwartet wurden. Konrad Vogel aus Traunstein ist seit über 40 Jahren Verleger des "Heimat- und Trachtenboten", der zweimal monatlich erscheint. Er erläuterte den Lechgau-Trachtlern zunächst Struktur und Aufbau des Verbandsorgans und warb um aktive Mitarbeit von Seiten der Vereine. Geschichtliche und heimatkundliche Beiträge werden von ihm immer gesucht, und auch kleine Berichte über eine neue Musikgruppe, eine Kommunion oder eine Vereinsaktion werden gerne angenommen. <P>Mit einer Zunge<P><P>Oktoberfestboykott, Fußball-WM-Plattler oder Romfahrt sind Themen, mit denen sich der Pressereferent des bayerischen Trachtenverbandes, Anton Hötzelsperger, auseinandersetzt. "Bei solchen Themen müssen wir uns den Medien gegenüber mit einer Zunge äußern", so Hötzelsperger. In Absprache mit dem Landesvorsitzenden Otto Dufter gibt er bei Anfragen eine offizielle Stellungnahme heraus.<P>Da auch auf lokaler Ebene schon mehrmals Presseanfragen zu aktuellen Trachtenthemen kamen, wurde vereinbart, diese Stellungnahme des Trachtenverbandes künftig über das Internet auch den Gau- und Vereinsvorständen zugänglich zu machen. em<P>

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