Umfahrung wird immer konkreter

- Unterbrunn/Oberbrunn – Guten Mutes ist Günther Grafwallner, dass der Grunderwerb für die Umgehungsstraße Unter-/Oberbrunn noch heuer zum Abschluss kommt. Im kommenden Winter sollen für die Trasse bereits Teile des Unterbrunner Holzes gerodet werden.

VON CHRISTINE CLESS-WESLE <P>Während der Unterbrunner Bürgerversammlung Anfang Dezember hatte Grafwallner, Baudirektor des Straßenbauamts Weilheim, den Planungsstand erläutert. Wie von den betroffenen Dorfbewohnern und Bürgermeisterin Brigitte Servatius gefordert, wurde die Westumfahrung aus Lärmschutzgründen weiter nach draußen verlegt. Mit den Unterbrunner Landwirten sei die anvisierte Trasse bereits detailliert abgestimmt, erläuterte Grafwallner. Klärungsbedarf gebe es noch im Bereich Oberbrunn. Ein Abstimmungsgespräch mit den dortigen Landwirten fand Anfang Februar statt. Dabei sei beratschlagt worden, wie das Feldwege-Netz nach dem Bau der Trasse wieder zu schließen ist, trotz der teils zerschnittenen, bewirtschafteten Äcker. <P>Da die Gemeinde Gauting die Straße in kommunaler Sonderbaulast vor- und im Endeffekt teilfinanzieren muss, sei Bürgermeisterin Brigitte Servatius daran interessiert, dass &#8222;vernünftige Abschlüsse&#8220; zustande kommen, sowohl beim Grunderwerb als auch bei der Anzahl der Brücken, erläuterte Grafwallner. Auch die künftige Erschließung der Kiesgruben sei noch zu regeln. Ursprünglich war eine Anschlussstelle zur neuen Trasse zwischen Hochstadt und Oberbrunn vorgesehen. Ob diese beibehalten wird, sei noch offen. Dass weiterhin Kieslaster durch Oberbrunn rollen, müsse jedenfalls verhindert werden. Nach Abschluss des Grunderwerbs 2007 rechnet Grafwallner mit einer Bauzeit von 2,5 Jahren. Die von Gauting veranschlagten 8,5 Millionen Euro Kosten seien nach wie vor realistisch. Die fertige Detailplanung werden dem Rat nach Ostern vorgestellt, stellte die Bürgermeisterin auf Nachfrage in Aussicht. <P>

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