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Unterbräu-Sanierung wird immer konkreter

- Fachliche Planung und städtebauliche Förderung

Markt Schwaben - In Sachen Unterbräu treibt Bürgermeister Bernhard Winter die Dinge unermüdlich voran. Am gestrigen Feiertag informierte er die Presse über den aktuellen Sachstand in Sachen Sanierungsplänen. Nach einem Gespräch mit Vertretern der Fraktionen zusammen mit Abgesandten der Regierung und des Landratsamtes sowie mit dem planenden Architekten und dem Eigentümer des Unterbräus konnte der Schwabener Rathauschef zwei frohe Kunden vermelden: Zum Einen bestehen große Chancen auf eine städtebauliche Förderung, zum Anderen wurde die bisherige Planung auf eine fundierte Basis gestellt.

"Die Sanierung des Unterbräus ist eine Chance für den ganzen Ort." Bernhard Winter macht keinen Hehl daraus, wie sehr ihm ein gelungener Umbau des Gebäudes am Herzen liegt. Allerdings dürfe dieser nicht um jeden Preis angestrebt werden. "Wir haben unsere Grenzen", hatte er im Rahmen eines Fachgesprächs am Mittwoch nach eigenen Aussagen "mindestens zehn Mal" betont. 750 000 Euro - und keinen Cent mehr dürfe die Maßnahme für die

750 000 Euro - und keinen Cent mehr Marktgemeinde kosten. Das Geld ist im Haushalt bereits vorhanden: Ursprünglich für das alte Schulhaus geplant, soll es nun für die Sanierung des Unterbräus verwendet werden.

Wie teuer diese wird, vermochte am Mittwoch noch niemand zu sagen. Weder der beauftragte Planer Dietmar Sandler, noch Baurat Torsten Sievers von der Regierung von Oberbayern. Letzterer allerdings ließ mit einer positiven Einschätzung aufhorchen: "Das Projekt hat große Chancen auf eine städtebauliche Förderung", zitierte Bürgermeister Winter gestern den Vertreter der Regierung. Nach Einschätzung Winters wäre sogar die Höchstgrenze an Förderung möglich: 60 Prozent. Bis zu dieser maximalen Höhe bezuschusst die Regierung generell förderfähige Sanierungsmaßnahmen.

Eine wichtige Rolle im Sanierungskonzept spielt der Eigentümer des Unterbräus, Helmut Neumayer. Dieser zeige sich enorm aufgeschlossen und kooperationsbereit, berichtete Bernhard Winter gestern und nannte gleich ein Beispiel: Neumayer habe nichts dagegen einzuwenden, die bisherigen Sanitäranlagen in das Untergeschoss zu verlegen. Dadurch würden zwei 30 Quadratmeter große Räume zusätzlich für die Vereine frei. Dazu komme der Saal sowie das Erkerzimmer.

Der Planer Dietmar Sandler zeigte sich begeistert vom Unterbräu. "Er hat ganz objektiv gesagt, dass Markt Schwaben ein so zentrales Haus als Begegnungsstätte brauche", so Winter. Im Rahmen der städtebaulichen Planung werde man auf die Geschichte des Unterbräus Rücksicht nehmen. Immerhin ist es das älteste Gebäude (Baujahr 1607) der Marktgemeinde. War es früher der Treffpunkt für die Bürger, soll es in Zukunft wieder so sein. Angedacht ist unter anderem ein Biergarten.

Um tatsächlich abzuschätzen, ob die 750 000 Euro plus Förderung von der Regierung für eine Sanierung ausreichen, wird Sandler in den nächsten Wochen konkrete Pläne inklusive Kostenschätzungen vorlegen. Wenn es

Genaue Zahlen soll es Ende November geben nach Bürgermeister Bernhard Winter geht, lieber heute als morgen. Bis zur nächsten Bauausschusssitzung am 19. November, spätestens aber zur übernächsten Gemeinderatssitzung sollen die Zahlen vorliegen. Damit es unermüdlich in Sachen Sanierung Unterbräu weitergehen und es zu einem baldigen, hoffentlich positiven Abschluss kommen kann. rm

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