Vaterstettener Gymnasiasten die "weite Welt" geöffnet

- VON CHRISTIAN METKEN Vaterstetten - "Ni ha!" Wenn sich in letzter Zeit einige Schüler am Humboldt-Gymnasium Vaterstetten auf diese ungewöhnliche Art und Weise begrüßen, liegt dies nicht etwa daran, dass eine neue Geheimsprache Einzug in die Schule gehalten hat, sondern ist vielmehr darauf zurückzuführen, dass eben diese Schüler gerade frisch von einem zweiwöchigen Aufenthalt in China zurückgekehrt sind.<BR>

<P>Schanghai, die boomende 17-Millionen-Metropole im Südwesten des "Reichs der Mitte", war für zwei Wochen das Ziel von zehn Schülern des Humboldt-Gymnasiums sowie der begleitenden Lehrkraft Christian Metken.<P>Im November vergangenen Jahres hatte Gymnasialdirektor Peer Frieß im Rahmen einer internationalen Schulkonferenz einen Partnerschaftsvertrag mit der "Jiading High-School No.2" unterzeichnet.<P>Regelmäßiger Austausch nimmt seinen Anfang <P>Damit hatte der Schulleiter auch vereinbart, dass es in Zukunft zu einem regelmäßigen Schüleraustausch zwischen den beiden Schulen kommen soll.<P>Ein Vorhaben, das sofort in die Tat umgesetzt wurde. "Einzigartige Erfahrungen", "unheimlich eindrucksvoll", aber auch "anstrengend", lauteten die Antworten der Schüler, wenn man sie nach ihren Reiseeindrücken befragt.<P>Eindrucksvoll war die Reise im wahrsten Sinne des Wortes, denn geboten wurde den Humboldt-Schülern einiges. So konnten sie nicht nur am chinesischen Schulunterricht teilzunehmen, sondern auch an einer Vielzahl von Exkursionen teilnehmen, bei denen ihnen eine anschauliche Begegnung mit der Kultur des Landes ermöglicht wurde.<P>Darüber hinaus aber durften sie eine ganz besondere Erfahrung machen, waren sie doch allesamt bei chinesischen Gastfamilien untergebracht und konnten dadurch auch das "ganz normale" Alltagsleben kennenlernen.<P>Im Juli wird die chinesische Partnerschule dann zu Gast in Vaterstetten sein, ein Besuch, auf den sich die gesamte Schulgemeinschaft schon jetzt freut.<P>Auf Herausforderungen der Zukunft vorbereitet <P>Das Humboldt-Gymnasium hat mit dieser neuen Schulpartnerschaft seinen bereits vielfältigen internationalen Kontakten eine neue Dimension hinzugefügt - ein weiterer Schritt in dem Bemühen, seinen Schülern die "weite Welt" zu öffnen und sie damit auf die neuartigen Herausforderungen der Zukunft gut vorzubereiten.<P>

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