Weiter durch die Schneeverwehungen

- Poing - Bei starkem Wind werden auf der Straße und dem Radweg zwischen Poing und Angelbrechting weiterhin Schneeverwehungen den Verkehr behindern. Der Gemeinderat beschloss in seiner jüngsten Sitzung, keine Schneefangzäune anzubringen. Gerhard Fischer, Konrektor der Volksschule Poing, hatte in der Bürgerversammlung den Antrag gestellt, dass die Gemeinde solche Zäune errichten möge. <BR>

"Bei der Straße handelt es sich um eine Kreisstraße, somit ist der Landkreis unter anderem auch für den Winterdienst zuständig", klärte Bürgermeister Albert Hingerl in der Gemeinderatssitzung auf. Er stellte fest, dass der Landkreis vor mehr als zehn Jahren die meisten Fangzäune abgebaut habe, was nicht zuletzt auch mit den Problemen bei der Nutzung der Ackerflächen begründet worden war.<P>Trotzdem sei es jeder Gemeinde freigestellt, selbst für Schneefangzäune zu sorgen. "Der Baubetriebshof hat errechnet, dass schon alleine der Kauf des Zaunes etwa 12 000 Euro kosten würde", rechnete Hingerl vor. Dazu kämen für Aufstellung und regelmäßige Kontrolle jährlich weitere 2800 Euro. Weil der Schneefangzaun den auf der Ostseite der Straße befindlichen Radweg ohnehin nicht schützt, wurde der Antrag abgelehnt. <P>Hingerl wies nach der Beschlussfassung darauf hin, dass für die Räumung des Geh- und Radweges die Gemeinde zuständig sei. "Wir werden uns bemühen, den Radweg nach Angelbrechting bei starken Schneefällen noch öfter zu räumen als bisher", versprach der Bürgermeister. Im diesjährigen Winter habe es nach Aufzeichnungen des Bauhofes bisher an zwei Tagen Verwehungen gegeben, eine davon sei vom Ostwind verursacht worden. dul <P>

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