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Wenn Blumen sprechen: Zum Muttertag sowohl Klassisches als auch Peppiges gefragt

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- Auch der einzelnen Pflanze kommt oft eine besondere Bedeutung zu

Schongau - "Auch für die finden wir noch ein nettes Muttertagspräsent", sagt Dorothea Gronewold mit Blickrichtung zu zwei jungen Mädchen, die soeben das Blumengeschäft betreten haben und leicht verlegen in ihren fast leeren Geldbeuteln kramen. Und sie fügt noch hinzu: "Da muss keiner unverrichteter Dinge wieder heimgehen, wir helfen, wo wir können, damit sich das Präsent auch bei kleinem Geldbeutel sehen lassen kann."

Wie aber sieht er nun aus, der typische Muttertagsstrauß und was sagen die Blumen aus? Da ist zum einen der klassische Strauß, bestehend aus roten Rosen, Sonnenblumen und schmückendem Beiwerk. Kostenpunkt: zirka 15 Euro. "Die rote Rose ist nach wie vor die Königin der Blumen", erklärt Gärtnermeister Wolfgang May. Und sie steht - wie schon immer - für die Liebe. Die ergänzende Sonnenblume versinnbildlicht im klassischen Strauß unterdessen Fröhlichkeit. "Sie steht für den Start in den Sommer", so der Gärtnermeister. Speziell am Muttertag würden mit dieser Kombination Emfindungen wie Verehrung, Liebe und Dankbarkeit für die Mutter verbunden.

Strauß zwei ist derweil etwas peppiger, frecher. "Er ist bestens geeignet für die aufgeschlossene Hausfrau, die etwas Fetziges möchte", wirft Dorothea Gronewold ein. Und Wolfgang May ergänzt: "Aber auch die junge und die jung gebliebene Mutter freuen sich darüber."

Ein beispielhafter Strauß besteht aus roten und rosa Rosen, Bartnelken, Sisal-Herzen, Ginsterranke und als Blätter Aspedistra und Ruscus. Wolfgang May: "Hier kommt den einzelnen Blumen nicht so viel Bedeutung zu, hier muss der Strauß mehr als Ganzes wirken." Dennoch haben auch hier einzelnen Blumen eine Bedeutung. So gelten Sisal-Herzen als klassisches Symbol für Zuneigung, während die Bartnelke - ähnlich der Sonnenblume - den Start in den Sommer symbolisiert.

Der Strauß soll als Einheit wirken

"So bekommt man den frühsommerlichen Touch in den Strauß", erklärt May und betont nochmals, dass dennoch weniger die Blumen als einzelnes Element, sondern der komplette Strauß als Einheit wirken soll. "Der ist kurz und massiv gebunden und dadurch auch aufwändiger in der Herstellung", fügt er noch erklärend hinzu, warum der Kunde auch etwas tiefer in die Tasche greifen muss.

Dennoch, beeilt er sich noch zu sagen, sei für jeden Geldbeutel etwas dabei. "Wir haben zwischen 100 und 150 Sträuße, Gestecke, ausdekorierte Töpfe sowie dekorierte Glasgefäße und Pflanzen vorbereitet." So kann sich jeder Kunde das ihm genehme Arrangement nebst der favorisierten Farben zusammenstellen und bekommt quasi im Vorfeld schon einen finanziellen Anhaltspunkt.

Den haben die eingangs genannten zwei jungen Mädchen überhaupt nicht gebraucht. Dorothea Gronewold hat ihnen weiterhelfen können und so schon im Vorfeld des großen Tags bei zwei Müttern symbolisch Pluspunkte gesammelt.spe

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