Zehn Sportler vertraten die Heimat bei den Olympischen Spielen 1936

- "Wer Geschichte hat", so Toni Guggemoos, Präsident des Skiclubs Partenkirchen, "kann auch Geschichte schreiben." Es begann bereits 1895, als es die ersten Skiläufer in Partenkirchen gab und sich schon 1902 an Kochel- und Gudiberg Schanzen befanden, auf denen Weiten von anfangs 7,80 Metern erreicht wurden.<BR>

Der Skiclub wurde 1921 ins Vereinsregister eingetragen. Im gleichen Jahr flog Ignaz Anzenberger auf der neuen Schanze am Gudiberg immerhin 27,5 Meter weit. Anschließend taufte man diese Anlage bereits auf "Olympiaschanze" um, obwohl noch keine gleichnamigen Spiele in Sicht waren.<P>Nachdem in Garmisch und Partenkirchen bereitszahlreiche nationale und internationale Ski-Wettbewerbe stattgefunden hatten, wurden 1933 beim IOC-Kongress in Wien die IV. Olympischen Winterspiele Neue Anerkennung<P>durch Meisterschaften<P> für 1936 an den zusammengeschlossenen Doppelort vergeben. Zehn Aktive des Skiclubs Partenkirchen vertraten den Gastgeber: Käthe Grasegger, Lisa Resch, Hadi Pfeifer, Roman Wörndle, Josef Gumpold, Toni Eisgruberer, Matthias Wörndle, Ruth Gründler und Hans Kemser.<P>Es war dann der Verein, der 1939 den Olympischen Auftrag für 1940 an das IOC zurückgeben musste, ehe der Zweite Weltkrieg alle weiteren sportlichen Aktivitäten beendete. Der SCP wurde am 27. September 1945 wieder genehmigt. Durch zahlreiche Meisterschaften wurde der Ort international wieder anerkannt und der Club zählte 1947 schon 545 Mitglieder.<P>1953 fand das erste Neujahrsspringen statt. Für die Alpine Ski-Weltmeisterschaft 1978 wurde die Olympiaschanze auf K 107 Meter ausgebaut, 1996 auf K 115 Meter. 1988 bekam die Jugend eine neue Matten-Schanze.wk<P>

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