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Blumen und ein Präsent überreichte Prems Bürgermeister Herbert Sieber an Centa Gröger für ihre Lechauen-Chronik. 

40 Jahre Freizeitheim Lechaue in Prem

Nicht Vision, sondern Notwendigkeit

Prem – Jüngst hat das Freizeitheim Lechaue in Prem sein 40-jähriges Bestehen gefeiert. Zur Geburtstagsfeier der gemeindlichen Anlage kamen zahlreiche Wegbegleiter und Premer Bürger.

Nicht nur als Vision, sondern auch als Notwendigkeit bezeichnete Prems Bürgermeister Herbert Sieber den Bau des vielseitig genutzten Gebäudes in der Lechaue am Ortsrand. Schon 1972 wurden dort aufgrund des florierenden Fremdenverkehrs ein Erholungs- und Freizeitpark mit Wassertreten, Bocciaplatz, Liegewiese, Schachspiel, Hütte und Grillstelle angelegt.

Ein Jahr später nahm der damalige Bürgermeister Franz Hohenegg mit dem Gemeinderat die Idee eines Freizeitheimes in Angriff. Dabei wurden die Wünsche der örtlichen Vereine in die Planung mit einbezogen. So fehlten dem Sportverein schon lange Umkleidekabinen und dem Schützenverein ein Schützenheim mit Schießständen. Auch ein Kiosk, eine überdachte Veranda und später eine Kegelbahn wurden in den Bauplan aufgenommen.

Die Materialkosten übernahm die Gemeinde, die Vereine beteiligten sich durch rund 400 freiwillige Arbeitsstunden. Mit einer Länge von 23,50 und einer Breite von 20,10 Metern belief sich der Kostenvoranschlag auf knapp 500 000 Mark. Jedoch wurde aus dem Kiosk im November 1976 eine richtige Gaststätte, für die der Name Gasthaus Lechaue genommen wurde.

Die Jubiläumsfeier gestalteten – wie damals bei der Einweihung –, die Premer Stubenmusik und die zwei singenden Schwestern Hilde Lang und Maria Pfeiffer. Die zwei Premerinnen Marlene Sieber und Hildegard Schenk ließen die letzten 40 Jahre in einem amüsanten Dorfratsch Revue passieren. gwendolin Sieber

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