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Per Hubschrauber wurde der Verletzte nach Murnau gebracht.

Einsatz der Bergwacht Steingaden-Peiting im Kenzengebiet

68-Jähriger stürzt 200 Meter in die Tiefe

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Peiting/Steingaden -  Einsatz von vier Bergretter der Bergwacht Steingaden-Peiting: Ein Wanderer war am Montagnachmittag im Kenzengebiet von einem Weg aus gut 200 Meter in die Tiefe gestürzt.

Der 68-jährige Bad Kohlgruber war am Montag mit einer kleinen Gruppe Wanderer auf der Kesselrunde unterwegs. Vom Sägertal im Ammerwald wanderten die drei über den Hasentalkopf und befanden sich auf dem Abstieg zum Beckenalmsattel. Dort verlor der Mann das Gleichgewicht und rutschte zunächst über die steilen Grasflächen. Er konnte sich nicht mehr halten und fiel durch das anschließende, felsdurchsetzte Gelände. Im unteren Teil verläuft das Gelände wieder in eine Grasfläche – und das war das Glück für den Verunglückten. Schwerverletzt konnte er von dort mit dem Hubschrauber aus Murnau geborgen werden. Zwei Bergwachtmänner, die in Steingaden vom Christoph Murnau aufgenommen wurden, lagerten den Wanderer in einen Rettungssack. Mit der Seilwinde nahm ihn die Besatzung auf, um ihn sofort weiter ins Unfallkrankenhaus nach Murnau zu transportieren. Die beiden Bergretter begleiteten anschließend noch die zwei Frauen der Gruppe ins Tal.

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