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Nach getaner Arbeit 2016: die Altenstadter Gemeinderäte mit Bürgermeister Albert Hadersbeck (vorne 3.v. re.).

Abschluss-Sitzung des Gemeinderates

„Ein gutes Jahr für Altenstadt“

Altenstadt - Die Jahresabschluss-Sitzung des Altenstadter Gemeinderates nutzte Bürgermeister Albert Hadersbeck dazu, aufzuzählen, was das Gremium im Jahr 2016 von den geplanten Vorhaben verwirklichen konnte. Und diesmal auch, welche Erfahrungen er mit dem mit den Asylbewerbern im Ort und deren Helferkreis gemacht hat. Eigentlich eine Bürgerversammlung light.

Sanierung und Restaurierung des Rathauses, Erschließung des Baugebietes „Eichenweg“, Breitbandausbau, Abschluss der Dorferneuerung in der St. Lorenz Straße und im Angerweg sowie Abschluss der Flurneuordnung in Schwabniederhofen und die Arbeit des Asyl- Helferkreises Altenstadt: An Themen hat es auf der Jahresabschluss-Sitzung nicht gemangelt.

Vor den Ehrenringträgern, der Geistlichkeit mit Hans Frieß, Siegfried Beyrer und Karl Klein, den Leitern der Schulen und des Kindergartens, den Vertretern des Asyl-Helferkreises und den Mitarbeitern der Verwaltung sowie den ständigen Besuchern der Gemeinderatssitzungen sagte Hadersbeck, es sei einfach wichtig, dass „die kommunale Welt“, also das direkte Umfeld und die Lebensbedingungen in der Gemeinde für die Bürger transparent und überschaubar bleiben und Stabilität, Vertrauen und Sicherheit vermittelt werden.

Für die 2016 fälligen Investitionen hat die Gemeinde insgesamt 2,337 Millionen Euro ausgegeben. Allein für die Innensanierung des Rathauses und der Westfassade 635 000 Euro, die im Rahmen der Dorferneuerung in der St. Lorenz Straße und im Angerweg durchgeführte Kanal- und Wasserleitungssanierung hat 392 000 Euro, der Straßenbau in der St. Lorenz Straße und im Angerweg weitere 305 000 Euro. Für die Erschließung des Neubaugebietes „Eichenweg“ mit den 16 Baugrundstücken hat die Gemeinde 495 000 Euro ausgegeben. „Wir tun auch etwas für den Umweltschutz“, sagte Hadersbeck. Beispielsweise wird die Straßenbeleuchtung und die in der Schule Zug um Zug auf LED umgestellt. Kosten rund 85 000 Euro.

Längere Zeit verweilte Hadersbeck beim Thema Asyl. In der Gemeinschaftsunterkunft sind derzeit 108 Asylbewerber unterschiedlicher Nationalitäten untergebracht. Wesentliche Zusagen durch das Landratsamt, wie die Betreuung durch hauptamtliche Kräfte, seien eingehalten worden. Die Angebote des Helferkreises erstrecken sich auf Sprachunterricht, Fahrradbeschaffung und Reparaturservice sowie Verbesserung des Mobiliars und die Organisation von Sportgeräten. Vor allem die Betreuung durch die Paten bei Behördengängen, Arzt – und Krankenhausbesuchen hob Hadersbeck hervor.

In seinen Dank hat der Gemeindechef nahezu das gesamte Dorf mit einbezogen. Auf die Frage, was denn 2017 so anliege, meinte Hadersbeck: „Lassen Sie sich überraschen auf der ersten Sitzung des Gemeinderates 2017.“

Gemeinderat Konstantin Papamichail war es diesmal vorbehalten, für alle Fraktionen das Schlusswort zu sprechen. Er bezeichnete das abgelaufene Jahr „als ein gutes Jahr für Altenstadt.“ Der Gemeinderat habe über die Fraktionsgrenzen hinweg Entscheidungen zum Wohle der Gemeinde getroffen. Der Gemeinderat appellierte an die Bürger, sich im Ort zu engagieren. „Engagement wächst aus der Verbundenheit, Verbundenheit mit dem Ort.“ Zudem bat er, den Senioren im Ort mehr Beachtung zu schenken und der Jugend Perspektiven zu bieten, um sie im Ort zu halten.

Walter kindlmann

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